Ein moderner industrieller Lackierraum mit Robotern, die ein Fahrzeugteil in einer hochautomatisierten Umgebung lackieren.
Blick in die Roboterlackierkabine von John Deere am Standort Mannheim. (Quelle: Stefan Longin)

2024-11-22T10:03:40.420Z John Deere sieht sich trotz erheblichem Minus bestätigt

Deere & Company verbucht für das Geschäftsjahr 2024 einen Nettogewinn von 7,100 Milliarden US-$. Das sind rund 3 Milliarden, bzw. 30 Prozent weniger als im Vorjahr. Weltweit fielen die Umsätze und Einnahmen um 16 Prozent auf 51,716 Milliarden US-$. Dennoch gibt man sich optimistisch.

„Während der signifikanten Marktveränderungen in diesem Jahr haben wir unsere Produktion proaktiv an die derzeitigen Rahmenbedingungen angepasst″, so der CEO und Vorstandsvorsitzende von Deere & Company, John C. May: „Zusammen mit den strukturellen Verbesserungen, die wir in den letzten Jahren umsetzen konnten, waren wir in der Lage unsere Kunden erfolgreicher zu betreuen und haben gute Ergebnisse über den gesamten Geschäftszyklus erreicht″, betont dieser. Über die schlechte Geschäftsentwicklung hinwegtäuschen kann dies indes nicht. Insgesamt musste John Deere in diesem Geschäftsjahr ein Umsatzminus von 16 Prozent hinnehmen, der Gewinn brach gar um ein Drittel ein. Grund hierfür ist vor allem die flaue Nachfrage, insbesondere bei Großmaschinen. Ausgleichen konnte man den Abwärtstrend teilweise durch gesunkene Produktionskosten. Das gilt auch für die Sparten Kompakte Landmaschinen und Rasen- & Grundstückpflege sowie Bau- & Forstmaschinen.

Für das Geschäftsjahr 2025 rechnet John Deere mit einem Nettogewinn in Höhe von 5,0 bis 5,5 Milliarden US-$. Sowohl in der Sparte Großmaschinen/Präzisionslandtechnik als auch bei den kompakten Landmaschinen sowie der Rasen- & Grundstückspflege peilt man ein vorsichtiges Plus an. Im Fokus stehen weiterhin Investitionen in zukunftsträchtige Bereiche, heißt es. Auch an der Straffung des Händlernetzes hält Deere & Company fest, wie sich in diesem Sommer zuletzt auch in Deutschland zeigte. Ebenso personell vollzog man deutliche Einschnitte. In den USA wurden zum September 2025 in drei Werken rund 600 Stellen abgebaut. Auch hierzulande mussten Teile der Vertriebsmannschaft gehen.

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zuletzt editiert am 29. November 2024
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