Frau mit Handkehrmaschine in einem Innenhof
Weniger Emissionen, mehr Kreislaufwirtschaft und faire globale Arbeitsbedingungen sind drei Aspekte in der Nachhaltigkeitsstrategie 2030 von Kärcher. (Quelle: Alfred Kärcher SE & Co. KG)

Aktuell 2025-12-12T10:50:45.171Z Kärcher forciert Nachhaltigkeitsziele

Kärcher hat seine Nachhaltigkeitsstrategie 2030 aufgestellt. In den Fokus rücken dabei auch zirkuläre Geschäftsmodelle wie die Vermietung.

So wird Kärcher zur Reduktion des ökologischen Fußabdrucks einen umfassenden Klimaübergangsplan aufstellen, der den Weg zu Netto-Null-Treibhausgasemissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette ebnen soll. Eine zentrale Maßnahme zur Dekarbonisierung ist die Nutzung von Strom aus erneuerbaren Quellen. Besonders rückt ab sofort die Einsparung von indirekten Emissionen, die durch eingekaufte Waren und Dienstleistungen und bei der Anwendung der verkauften Produkte verursacht werden, in den Fokus. Kärcher will diese bis 2030 gegenüber 2022 um 51,6 Prozent je 1.000 Euro Wertschöpfung senken. Dafür plant man, eng mit seinen Lieferanten zusammenzuarbeiten und Treibhausgas-Emissionen aus eingekauften Gütern um 15 Prozent pro 1.0000 Euro Bruttoumsatz zu reduzieren. Bereits im Rahmen der Vorgängerstrategie konnte bis 2024 eine signifikante Reduktion des direkten Treibhausgas-Fußabdrucks aller Produktions- und Logistikstandorte weltweit um 42 Prozent gegenüber 2020 erzielt werden. Diesen Wert gilt es nun jedes Jahr aufs Neue stabil zu halten.

Gesamte Wertschöpfungskette

Bei der Herstellung von Produkten und Verpackungen setzt Kärcher bereits vermehrt auf nachwachsende und kreislauffähige Materialien sowie Kunststoff-Rezyklat – dieser Anteil soll noch weiter steigen. Darüber hinaus soll die Lebensdauer von Produkten verlängert und deren Reparierbarkeit und Recyclingfähigkeit verbessert werden. Kärcher strebt zudem an, den Gesamtanteil von Recyclingkunststoffen in der Herstellung auf 15 Prozent zu erhöhen und bis 2030 wird die Anzahl der in den Vertriebsorganisationen angebotenen zirkulären Geschäftsmodelle, beispielsweise Miet- und Wiederaufbereitungsoptionen, gegenüber 2025 um 90 Prozent erhöht. Zudem tritt Kärcher entschlossen für faire, sichere und verantwortungsbewusste Bedingungen entlang der gesamten Lieferkette ein. Im Fokus stehen dabei Vorgaben zum Schutz von Menschenrechten und Umwelt sowie faire und existenzsichernde Löhne. Auch die Belegschaft wird aktiv in die Bemühungen eingebunden und mittels systematischer Erhebung von ESG-Daten der Fortschritt messbar und transparent gemacht. So sollen Nachhaltigkeitsaspekte in sämtliche Entscheidungsprozesse einfließen und zu einem Treiber für die langfristige Unternehmensentwicklung werden.  

„Eine nachhaltige Entwicklung ist bei Kärcher entlang der gesamten Wertschöpfung verankert“, erklärt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands der Alfred Kärcher SE & Co. KG. „In den letzten Jahren konnten wir bereits große Fortschritte erreichen und dabei einige Ziele wie das der Emissionsreduktion sogar übertreffen. Mit unseren neuen Zielen bis 2030 fordern wir uns jetzt konsequent weiter heraus.“

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zuletzt editiert am 12. Dezember 2025