Ein modernes Bürogebäude mit einer begrünten Dachterrasse und umliegender urbaner Landschaft.
Das neue Kongress- und Veranstaltungscenter Confex der Koelnmesse. (Quelle: Koelnmesse GmbH)

2025-02-17T11:18:40.144Z Koelnmesse: Stabil in herausforderndem Umfeld

Die Koelnmesse hat 2024, dem Jahr ihres 100-jährigen Bestehens, auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von rund 365 Millionen Euro und einen Gewinn von rund 20 Millionen Euro erzielt.

Wenngleich die Koelnmesse damit deutlich hinter dem operativen Rekordergebnis von 42 Millionen Euro im Vorjahr zurückblieb, sieht man sich auf einem stabilen Kurs. „Unser 100-jähriges Jubiläum war ein außergewöhnliches Jahr, das uns an unsere Ursprünge erinnert und in dem wir gleichzeitig den Blick nach vorne gerichtet haben“, erklärt Gerald Böse, CEO der Koelnmesse GmbH. „Unsere Ergebnisse zeigen eindrucksvoll Stabilität und Resilienz in einem herausfordernden Marktumfeld.“

Das Jahr 2024 sei für die Koelnmesse von bedeutenden Fortschritten im Messegelände Köln, beim Ausbau des Auslandsgeschäftes und dem Thema Nachhaltigkeit geprägt gewesen. Im Veranstaltungsjahr 2024 erzielte man laut vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 365 Millionen Euro, geringfügig weniger als geplant. Der Nettogewinn wird voraussichtlich rund 20 Millionen Euro betragen, nachdem im Vorjahr ein operatives Rekordergebnis von 42 Millionen Euro erreicht wurde. Die für das Gastveranstaltungs-, Kongress- und Eventgeschäft verantwortliche Tochtergesellschaft Koelncongress trug als 100-prozentige Tochtergesellschaft zum Konzernumsatz 2024 mit vorläufig 38 Millionen Euro vor Konsolidierung bei. An den weltweit 76 Veranstaltungen der Koelnmesse beteiligten sich über 34.500 ausstellende Unternehmen aus 106 Ländern und mehr als 2,1 Millionen Besucherinnen und Besucher aus 197 Ländern. Zu den Messe-Highlights in Köln zählte u.a. die internationale Leitmesse spoga+gafa.

Die leichte Abweichung von den Umsatzplanungen führt das Unternehmen auf mehrere Faktoren zurück, etwa die anhaltende Konsumflaute, die allgemeine wirtschaftliche Stagnation sowie geopolitische Unsicherheiten.

zuletzt editiert am 17. Februar 2025
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