Nahezu alle Selbstversorger, die ihr Eigenheim mit Stückholz beheizen, müssen es vorher in ofenfertige Scheite schneiden. Berufliche Anwender brauchen hierfür besonders viel Power. Entsprechend zahlreich waren auf der KWF-Tagung die Anbieter von Kreissägen und Sägespaltern. Sie boten überwiegend etablierte Technik, aber einige Neuheiten und sinnvolle Details vereinfachen allemal die Holzaufbereitung.
Zugegeben, bei solch einfachen Produkten wie Kreissägen sind revolutionäre technologische Entwicklungen nahezu unmöglich. Ähnliches gilt für die Gerätekategorie der Holzspalter, der wir einen eigenen Beitrag widmen. Der enorme Preisdruck, zumal bei technisch einfach konzipierten Geräten für private Anwender, lässt ohnehin keine großen Sprünge zu. Daher wird es fast spannender zu betrachten, welche Kombinationen oder Peripheriegeräte die Aufbereitung von Scheitholz einträglicher und komfortabler machen. Bereits mit relativ einfachen Mitteln können anspruchsvolle Privatanwender und größere Selbstversorger die einzelnen Schritte der Brennholzaufbereitung zu einem durchgängigen Arbeitsablauf zusammenfassen. Nicht zuletzt die Sägespaltautomaten schicken sich an, auch im privaten Bereich als wertvolle Helfer zur rationellen, komfortablen Holzaufbereitung zu dienen. Anstelle komplizierter, teurer und störungsanfälliger Konstruktionen kann hierbei auch einfache Technik die Arbeit deutlich vereinfachen.
J. Zeitner
Der komplette Artikel - einschließlich der auf der KWF-Tagung vorgestellten Neuheiten ist in MOTORIST 4/2012, S. 40 ff erschienen.