3 Rasenroboter der Marke Kress auf einer Erdbeerplantage Quelle: Kress
Der Kress Mega im Praxiseinsatz auf der Erdbeerplantage von Christian Schiebel Quelle: Kress
12. August 2021 | Teilen auf:

Kress Mega im Praxistest

Ein Erdbeerhof in Pörnbach nahe Ingoldstadt hält sein Gras neuerdings mit Kress Mährobotern der Linie Mega kurz.

Eine Fläche von 2.800 Quadratmetern, aufgeteilt auf zwei Tunnel à 1.400 qm, Rasenzeilen von 160 Metern Länge und jede Menge Stützfüße. Dazu das schnelle Wachstum des Rasens durch die Bewässerung der Pflanzen auf den Tischen darüber: Das sind die Herausforderungen, die sich dem Erdbeerhof Schiebel in Pörnbach in punkto Rasenpflege stellen. Zugleich ist das regelmäßige Abstellen von Personal für Mäharbeiten teuer. Schiebel suchte daher nach einer alternativen Lösung und fand sie bei seinem örtlichen Fachhändler Michael Forster, der ihm die Mega Mähroboter von Kress ans Herz legte. Schon ein erster Probeeinsatz der Geräte überzeugte. Seither verrichten zwei Exemplare der Marke ihren Dienst auf der Plantage.

Als Vorteil erwies sich die OAS-Technik der Geräte, die sensorgesteuert Hindernisse wie zum Beispiel die vielen Stützfüße erkennen und umfahren kann. Die Schnittbreite von 35 Zentimetern sowie eine relativ hohe Geschwindigkeit unterstreichen das effiziente Arbeiten. Basis der Linie Mega ist ein neu entwickelter Mäher mit frei schwingendem Mähdeck, zwei Messer­tellern sowie ei­nem bürstenlosen 20V 10 Ah Motor mit einer Mähleistung bis zu 6.500 qm. Eine so genannte Side-Trimm-Tech­nologie macht randgenaues Mähen möglich, der OAS Ultra­schallsensoren das Umfahren von Hindernissen. Un­terstützend wirkt die Routenoptimierung INTIVA (intelligent naviga­tion technology inbound variable angle) während des Mähens. Mit In-Rad-Antrieb durch Radnabenmotoren mit hohem Drehmoment und Off-Road Geländereifen bewältigt der Mega zudem Steigungen bis zu 45 Grad und Schnitthöhen von 20 bis 60 mm.