Drei Geschäftsleute stehen vor einem Werbebanner mit dem Logo "drv" und lächeln in die Kamera. Sie tragen Anzüge und stehen neben einem Stehtisch in einem Konferenzraum.
von links: DRV-Hauptgeschäftsführer Jörg Migende, Hauptgeschäftsführer des LBT Dr. Michael Oelck und DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp beim Deutschen Raiffeisentag 2024 in Berlin. (Quelle: LBT Bundesverband)

Verbände & Organisationen 2024-06-20T11:26:32.876Z LBT Bundesverband interveniert in Sachen Pflanzenschutz

Auf Initiative des DRV haben sich rund 20 Bundesverbände in einem Positionspapier zum Zukunftsprogramm-Pflanzenschutz an die Bundespolitik, darunter auch der LandBauTechnik Bundesverband gewandt.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat einen Entwurf für ein sogenanntes Zukunftsprogramm-Pflanzenschutz erarbeitet. Aus diesem Anlass hat der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) gemeinsam mit, dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV), dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG), dem Bundesausschuss Obst und Gemüse (BOG) sowie dem Verband DER AGRARHANDEL e.V. (DAH) ein Positionspapier erstellt, das auch der LandBauTechnik Bundesverband e.V. (LBT) unterzeichnet hat. Hierin fordern die beteiligten Verbände aus der Wertschöpfungskette Land- und Forstwirtschaft, die vorliegenden Vorschläge zurückzuziehen und die Pflanzenschutzpolitik der Bundesregierung grundlegend neu auszurichten. Mit-Initiator und Hauptgeschäftsführer des DRV Jörg Migende betont dabei: „Wir sehen es als notwendig an, den Grundsatz Innovation, statt Ordnungsrecht zu verankern.“

Pflanzenschutztechnik vorantreiben

Diesen Prinzipien folgt auch der LBT, zumal das Zukunftsprogramm des BMEL die bereits vorgeschrittene und zukunftsweisende Technik im Bereich Landmaschinen vollkommen unterschätzt. „Digitalisierung und Smart Farming sind in unserer Branche keine Zukunftsvisionen, sondern gelebte Praxis“, sagt Ulf Kopplin, Präsident des LandBauTechnik-Bundesverbands, „das Positionspapier des BMEL unterschlägt, was die Maschinen der LandBauTechnik bereits jetzt können und vor allem, was sie in Zukunft noch zu leisten im Stande sein werden. Denn unsere Branche entwickelt sich rasant und setzt im Handwerk in punkto Digitalisierung schon jetzt Akzente. Es ist also von enormer Bedeutung, dass wir die Entwicklung von Pflanzenschutztechnik weiter forcieren und flächendeckend verbreiten. So können wir einen effizienten und gleichzeitig nachhaltigen Beitrag zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln setzen und zu einer zukunftsfähigen Landwirtschaft beitragen.“ LBT Hauptgeschäftsführer Dr. Michael Oelck nutzte die Gelegenheit beim Deutschen Raiffeisentag 2024 sich dazu persönlich mit Jörg Migende und DRV-Präsident Franz-Josef Holzenkamp auszutauschen und unterstrich dabei noch einmal die Position des Verbands: Wir fordern im Schulterschluss mit den anderen Verbänden eine grundlegende Neuausrichtung der Pflanzenschutzpolitik der Bundesregierung, die zukunftsweisend ist und die Potenziale unserer Branche berücksichtigt.“

zuletzt editiert am 23. Juli 2024
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