Am 7. März fanden sich die Mitglieder der Land- und Baumaschinemechatroniker-Innung Ulm in Laupheim zur jährlichen Versammlung ein. Vor der Sitzung stand eine Betriebsbesichtigung bei der Kässbohrer Geländefahrzeug AG auf dem Programm.
Dabei wurden den Teilnehmenden zunächst interessante Einblicke in die Historie des Kässbohrer-Konzerns gewährt. So wurde im Jahr 1969 die erste revolutionäre Pistenraupe in Ulm gebaut, aktuell fertigt man pro Jahr zwischen 550 und 800 Fahrzeuge des bewährten Typs. Selbst die Forschungsstationen in der Antarktis, wo herausfordernde Umstände herrschen, werden mit Fahrzeugen von PistenBully ausgestattet.
In der anschließenden Mitgliederversammlung standen tagesaktuelle Themen im Fokus, darunter die gestiegenen Kosten und die zurückhaltende Investitionsbereitschaft der Kunden, die sich laut Obermeister Andreas Mayer auf das Tagegeschäft auswirken. Derzeit sieht dieser die Werkstätten zwar noch gut ausgelastet, jedoch stagniere das Neumaschinengeschäft. Auch auf den Klimawandel mit seinen heute bereits deutlich spürbaren Auswirkungen ging Mayer ein. Im Anschluss stellte Referent Michael Rabe vom Verband des Landtechnischen Handwerks Baden-Württemberg die digitale Berichtsheftlösung für Auszubildende, den aktuelle Stand des InnoVET LBT Forward Projekts und das breit gefächerte Seminar- und Beratungsangebot des Verbandes vor und ging auf aktuelle Azubizahlen, den Umzug der überbetrieblichen Ausbildungslehrgänge an die DEULA Baden-Württemberg sowie den neuberufenen Gesellenprüfungsausschuss ein. Diskutiert wurden die Ergebnisse der Umfrage zu den Werkstattverrechnungssätzen. Abschließend wurde eine Einladung an alle Mitglieder der LBT Ulm ausgesprochen. So soll es Ende Mai oder Anfang Juni bei der Firma Rieger und Ludwig in Dornstadt eine Abendveranstaltung zum Thema „Reifenreparatur während der Saison“ geben.
