Containerschiff (Quelle: pixabay)
Die Engpässe im Warenzufluss halten an. (Quelle: pixabay)

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18. November 2021 | Teilen auf:

Lieferproblem dauern an

Die Lieferengpässe im deutschen Einzelhandel werden sich bis weit in den Sommer 2022 hinziehen. Im Schnitt rechnen die Unternehmen laut einer Ifo-Umfrage damit, dass die Engpässe weitere zehn Monate andauern werden.

„Die Produktauswahl wird zu Weihnachten und lange danach eingeschränkt sein“, prognostiziert Ifo-Experte Klaus Wohlrabe. Die Fahrradhändler sind der Umfrage zufolge am pessimistischsten, sie erwarten 18 Monate Lieferprobleme, die Möbelhändler 12,5 Monate. Die Spielzeughändler gehen von rund 11 Monaten aus, die Baumärkte von 10,3 Monaten.

Insgesamt ist die Zahl der Firmen mit Nachschubproblemen etwas zurückgegangen, von 74 auf 60 Prozent. Bei den Fahrradhändlern sank die Zahl von 100 auf 89,6 Prozent, bei den Baumärkten von 98,9 auf 83,5 Prozent. „Das sind immer noch enorm hohe Zahlen“, sagt Wohlrabe. „Die weltweite Logistik ist aus dem Takt. Viele Lieferungen kommen mit deutlichen Verspätungen in Deutschland an.“ Die Probleme werden sich laut Ifo in den Preisen im Weihnachtsgeschäft niederschlagen. Ein Großteil der Unternehmen habe Preiserhöhungen angekündigt.

zuletzt editiert am 29.11.2021