Handel & Hersteller 2020-05-05T00:00:00Z Liqui Moly meldet deutlichen Gewinneinbruch

Die Coronakrise hinterlässt beim Öl- und Additivspezialisten Liqui Moly deutliche Spuren. Zwar stieg der Umsatz in den ersten vier Monaten um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahr, doch der Gewinn ist im gleichen Zeitraum um 50 Prozent eingebrochen.

Für Geschäftsführer Ernst Prost ist das kein Grund zur Sorge: „Das kann man noch locker aufholen“, schreibt er dieser Tage an seine Belegschaft. Der Gewinneinbruch hängt demnach auch mit der Krisenbewältigungsstrategie des Unternehmens zusammen. Anstatt ängstlich den Geldhahn zuzudrehen, erhöhte Liqui Moly seine Investitionen kräftig. „Gut 10 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant haben wir an Werbegeldern ausgegeben, um die Krise zu bewältigen“, so Prost. Dazu kamen noch millionenschwere Hilfspakete für Organisationen, die im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus stehen.

„Unser Ertrag ist – wen wundert es – eingebrochen, aber in einem durchaus noch beherrschbaren Umfang und für uns zu verkraften. Hätte schlimmer kommen können“, schreibt der Unternehmer, der auch sonst gerne klare Worte findet, und verbreitet Zuversicht: „Wir schreiben keine Verluste, sondern nach wie vor schwarze Zahlen.“

zuletzt editiert am 26. März 2021
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