Lymow hat den Start seines neuen Mähroboters Lymow One Plus in Europa angekündigt.
Ausgestattet mit neuen Rotationsmessern und Raupenantrieb soll das Nachfolgemodell des bereits eingeführten Lymow One einen schärferen Schnitt bieten als sein Vorgänger und zugleich durch höhere Robustheit und eine fortschrittliche KI-gestützte Navigation überzeugen. Ausgelegt ist der Lymow One Plus für große und komplexe Flächen. Schon beim Lymow One lobten Nutzer nach Herstelleraussage die effiziente Arbeit auf großen Rasenflächen und in komplexem Gelände. Der One Plus behalte diese Merkmale bei und führe gleichzeitig wesentliche Weiterentwicklungen ein, heißt es. Diese betreffen das Schneidsystem, die strukturelle Robustheit und die intelligente Navigation. Die tägliche Mähleistung liegt beim größeren der beiden Modelle bei 7.000 m², die Steigfähigkeit wird mit 45° ausgelobt. Zentrale Features des Neuzugangs sind zwei rotierenden SK5-Klingen aus hochfestem Werkzeugstahl (Härte 50 HRC), doppelte Rotationsmesser in verstärkter Messergeometrie, ein separater Messermotor mit 1785 W Spitzenleistung und ein schwebendes Mähdeck. Dem Produktversprechen nach schneidet das leistungsstarke Lycut-System mühelos auch durch hohes, dichtes und sogar verwildertes Gras, wobei die Schnitthöhen von 30 bis 100 mm angepasst werden können. Die neu entwickelten Messer sollen einen kraftvollen Luftstrom erzeugen, der geknickte oder flachgedrückte Grashalme zuverlässig aufrichtet und vollständig erfasst. Die zwei rotierenden Klingen bringen es auf bis zu 6000 U/min. Die Navigation erfolgt über RTK und VSLAM, die Hinderniserkennung basiert auf KI-gestützter Bildverarbeitung und Ultraschallsensoren. Der 15.000 mAh LiFePO Akku ist auf mehr als 2.000 Ladezyklen ausgelegt. Die Flächenleistung pro Ladung liegt bei von bis zu 2.268 m². Jeder Ladezyklus an sich dauert rund 3 Stunden. Verfügbar sind zwei Modelle. Der Lymow One Plus 5A mit einer Kapazität von 4452 m²/Tag kostet 2.699,00 Euro, der Lymow One Plus 10A für 7000 m²/Tag liegt bei 2.899,00 Euro.
Aus Fachhandelssicht fragwürdig ist das Vertriebsmodell. Demnach existiert noch kein stationäres Händlernetz und Lymow sucht Distributoren. Über ein so genanntes Partnerprogramm bietet man dazu jedermann die Möglichkeit, 4 Prozent Provision für jeden Verkauf eines Lymow One Plus oder Lymow One zu verdienen, der über einen individuellen Link generiert wird.
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