Handel & Hersteller 2014-04-03T00:00:00Z Mäher für die extensive Pflege

Bei der Fahrt durchs Ländle, vielleicht über die staugeschwängerten Autobahnen rund um Stuttgart, tauchen sie immer wieder auf. Streuobstwiesen. Nicht nur, dass diese extensive Wirtschaftsform die Grundlage für hervorragenden Obstkuchen liefert, sie stellt auch an die Bewirtschaftung der Flächen besondere Ansprüche, wenn sie denn (ökologisch) korrekt und vom Einsatz verträglich sein soll.

Die Frage der extensiven Bewirtschaftung von Grünflächen stellt sich auch bei Parkanlagen und im kommunalen Bereich, im Umfeld von Straßen oder anderen nicht landwirtschaftlich genutzten oder aufgelassenen Grünflächen. Oft handelt es sich um Flächen, auf denen ein Einsatz von Traktoren und schwerem Gerät nicht rentabel oder auch nicht sinnvoll ist. Hier kommen kleinere Mähhelfer zum Zug, die für den Motoristen ein Kompetenzfeld bieten können. Denn sie schließen die Lücke zwischen den Maschinen für die Rasenbearbeitung und dem landwirtschaftlichen Groß-Arsenal. Und sie beantworten die Frage des richtigen Mähens.

Klassisch in diesem Segment angesiedelt ist der einachsige Balkenmäher, aber auch Schlegelmulcher oder Kreiselmäher bevölkern das Terrain der Spezialisten für das hohe Gras.

Bei den Hochgrasmähern vollzieht sich aktuell der Prozess, der in der Landwirtschaft schon vor Jahren stattgefunden hat und abgeschlossen ist: Viele Balkenmäher werden gegen neuere Technologien ausgetauscht, nicht zuletzt, weil die Balkenmäher oft in die Jahre gekommen sind. Da es diese Geräteklasse - zumindest noch - nicht in Garten- oder Baumärkten gibt, besteht für den Motorgeräte-Fachhandel die Möglichkeit zur Profilierung. Für den Privatanwender mit der Einkaufspriorität bei den Großflächen-Anbietern liegen die Maschinen an der oberen Grenze der Einsatzskala und sind nur für eine ausgesuchte Zielgruppe interessant, für den Landmaschinenhandel stehen eher die großen Maschinen im Fokus des Interesses. Das wären damit ideale Voraussetzungen für den Motoristen, das Feld zu beackern.

>> Der Artikel ist in MOTORIST 2/14 erschienen. <<

zuletzt editiert am 26. März 2021
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