2017-07-28T00:00:00Z Mehr Umsatz als je zuvor - Bosch Power Tools wächst mit Gartenwerkzeugen

Im Geschäftsjahr 2016 steigerte der Bosch-Geschäftsbereich den Umsatz auf 325 Mio. Euro – mehr als je zuvor. Nominal entspricht das einem Umsatzplus von elf Prozent, 14 Prozent in lokaler Währung.


„2016 war ein Rekord-Gartenjahr für uns – wir haben den positiven Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt“, sagte Henning von Boxberg, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Power Tools GmbH. Ein Treiber des Wachstums sind Akku-Werkzeuge: 2016 erzielte Power Tools 37 Prozent des Umsatzes mit kabellosen Gartenwerkzeugen – Tendenz steigend. Entscheidend für Wachstum sind Innovationen. „Weniger Lautstärke bei gleichzeitig hoher Leistung – wir haben den Rotak auf diese Bedürfnisse der Verwender optimiert“, erklärte Henk Becker, in der Geschäftsführung verantwortlich für Entwicklung, Fertigung und Qualität sowie Messtechnik, Profi- und Heimwerker-Geräte. „Ein wesentlicher Vorteil ist, dass wir bei der Entwicklung Synergien innerhalb der Bosch-Gruppe nutzen können, um Technologien erfolgreich in neue Produkte zu transferieren.“ Bosch Power Tools baut das Akku-Segment konsequent aus – im Fokus: das Akku-System „Power for All“, das Heimwerker- und Gartengeräte umfasst. Mit demselben 12 beziehungsweise 18 Volt Lithium-Ionen-Akku lassen sich zahlreiche Elektrowerkzeuge betreiben – vom Rasentrimmer bis hin zum Bohrhammer. Verwender können so auf für sie überflüssige Akkus und Ladegeräte verzichten und dadurch Geld sparen. Wer einen Akku von Bosch kauft, muss sich außerdem keine Gedanken darüber machen, ob er passt. „Wir stellen bei Lithium- Ionen-Akkus die Kompatibilität zu allen bestehenden und künftigen Elektrowerkzeugen einer Voltklasse sicher – es gibt keinen Bruch“, betonte Henk Becker. Gleich drei neue Geräte mit 18 Volt erleichtern künftig die Gartenarbeit: eine kleine handliche Kettensäge sowie eine Teleskop-Heckenschere und ein Hochentaster zum Schnitt von Hecken und Bäumen ohne Leiter. „Unser Ziel ist es, dem Verwender mit jedem einzelnen Produkt Mehrwert zu bieten“, sagte Henk Becker.

Gute Ergebnisse scheinen die Stuttgarter zufrieden zu machen. Wie sie auf die Hochvolt-Geräte der asiatischen Hersteller reagieren, gilt es abzuwarten.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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