Am Thema Nachhaltigkeit führt kein Weg mehr vorbei. Im Rahmen der EU-Berichtspflicht werden sich viele Unternehmen mit dem Thema auseinandersetzen müssen und entsprechende Fachkräfte ins Team holen, so der Dekra Arbeitsmarktreport 2024.
Mit der EU-Berichtspflicht werden ab 2026 viele Unternehmen darüber Rechenschaft ablegen müssen, welche Maßnahmen sie im Rahmen des ESG im Bereich der Umwelt, Sozial- und Arbeitnehmerbelange oder zur Korruptionsbekämpfung umsetzen. Insbesondere gilt dies für kapitalmarktorientierte Betriebe, die zur Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) verpflichtet werden. Doch auch bei der Mitarbeiterwerbung werden Nachhaltigkeitsaspekte immer wichtiger. Jobsuchende achten verstärkt darauf, wie der Arbeitgeber es in Sachen Umweltschutz, Menschenrechte oder ethisches Handeln hält. Dasselbe gilt für Verbraucher. Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach Nachhaltigkeitsexperten und das in fast allen Branchen. Zu diesem Schluss kommt die Dekra Akademie in ihrem aktuellen Arbeitsmarktreport. 343 Stellenangebote wurden hierfür ausgewertet, um herauszufinden, welche Aufgaben Jobsuchende erwarten und welche Kompetenzen sie mitbringen sollten.
Ein wesentlicher Teil der Aufgabe besteht demnach darin, valide Daten zu erheben und auszuwerten. Auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse sind von Vorteil. Nachhaltigkeitsmanagerinnen und -manager sollten zudem die Richtlinien rund um die Berichterstattung beherrschen, so etwa die European Sustainability Reporting Standards (ESRS), gute Englischkenntnisse besitzen und kommunikationsstark sein.
