Einen großen Erfolg für die gesamte Branche vermeldet der LandBauTechnik Bundesverband: Mit dem erfolgreichen Abschluss des InnoVET-Projektes LBT Forward konnte die berufliche Bildung im LBT-Handwerk und Handel zukunftsfähig aufgestellt werden.
2020 waren der LandBauTechnik Bundesverband und weitere Projektpartner in dieser ehrgeizigen Mission angetreten, nun freut man sich über einen erfolgreichen Projektabschluss. So konnte das Berufslaufbahnkonzept, gewissermaßen der Karriereplan für die Branche, in dem über 80 Jahre alten Berufsbild mit der Entwicklung neuer Fort- und Weiterbildungen oder der Integration innovativer Technologien attraktiv weiterentwickelt werden. Nach der Erarbeitung und Erprobung vieler Inhalte folgt nun die praktische Umsetzung. „Der LandBauTechnik-Bundesverband wird nach und nach die erarbeiteten Lösungen vom Berufsmonitoring, einer neuen Systemtechniker-Qualifizierung, bis hin zum Profil eines Serviceleiters einführen“, erklärt Projektleiter Torsten Grantz. Das Projekt sei zudem ein Katalysator und habe viele notwendigen Prozesse in der Branche beschleunigt. So konnte etwa parallel eine neue Meisterprüfungsverordnung entwickelt werden.
Damit würden die Bedingungen für gut aus- und fortgebildete Mitarbeiter in den Betrieben geschaffen. „Mitarbeiterbindung gelingt auch über Weiterbildung und Qualifizierung“, ergänzt Bundesinnungsmeister Norbert Stenglein. Dass sich die diesbezüglichen Bemühungen des Bundesverbands dahingehend auszahlen, zeigen u.a. die Azubi-Zahlen. Während nahezu alle handwerklichen Branche Rückgänge verzeichnen, steigen diese im LBT-Gewerk von Jahr zu Jahr. Auch die erfolgreiche Kampagne „Starke Typen“ zahlt hierauf ein. Erreicht wurde der gemeinsame Erfolg durch die Expertise und das Engagement von Partnern aus Handel, Industrie, von Handwerkskammern und Bildungsstätten sowie Hochschulen, die das Projekt in über 140 Veranstaltungen und unter dem Einsatz von Fördergeldern in Höhe von rund 3,5 Mio. Euro begleiteten.
