Handel & Hersteller 2013-10-07T00:00:00Z Neues bei Kleintraktoren

So schnell kann es gehen: zeigte das Zulassungsthermometer in den letzten beiden Jahren immer schneller in Richtung Überhitzung, ist jetzt im Kleintraktorenmarkt wohl eher Herbst angesagt. Oder kommt gar eine neue Eiszeit?

So schlimm wird es wohl nach Meinung der Experten nicht kommen, eher handelt es sich um die Rückkehr zur Normalität. Die spannende Frage ist nur: was ist normal? Zur Erinnerung – der Markt bis 30 PS wuchs von 2010 auf 2011 um 45 % und ist selbst nach einem Rückgang von 20 % in 2012 noch fast 500 Einheiten höher als 2010! Der Markt bis 40 PS hat sich ungefähr ausgemittelt und im Segment bis 50 PS hält sich die Stückzahl auf deutlich höherem Niveau als 2010.

Wie konnte es überhaupt zu einem solchen Zuwachs über mehrere Jahre kommen? So trägt die gute wirtschaftliche Stimmung in Deutschland dazu bei, dass das Geld lockerer sitzt, genauso wie die Angst vor Geldentwertung (Eurokrise) und niedrige Zinsen. Zum anderen gibt es durch die niedrigen Zinsen natürlich auch nie dagewesene Finanzierungsmöglichkeiten.

Neue Anbieter, neue Modelle

Ganz wesentlich dürfte aber das Erscheinen neuer Modelle sowie neuer Anbieter und Importeure den Markt belebt haben. In Verbindung mit einem besonders preisaggressiven Marketing konnten hier viele Kunden im privaten bzw. semiprofessionellen Bereich gewonnen werden. Hier sind Dienstleister, Garten- und Landschaftsbauer und vor allem private Nutzer (Hausbesitzer mit großen Grundstücken, Hobbylandwirte, Brennholzwerber) zu nennen.

Neues Konzept

Trotzdem ist der Handel mit Kleintraktoren ein interessantes, langfristiges Geschäft, das auch nicht wenig zu einer guten Werkstattauslastung und Ersatzteilumsätzen beiträgt. Einige Anbieter haben erkannt, dass speziell der Motorist für dieses Geschäft eine andere Art von Unterstützung benötigt. Ein Importeur stellt in diesen Tagen ein völlig neues, auf den eher stationären Vertrieb der Motoristen abgestimmtes Konzept vor. Ein ähnliches Konzept existiert mittlerweile auch für den umfangreichen und besonders lukrativen Zubehörmarkt.

Der vollständige Artikel ist in Heft 4/13 zu lesen.

zuletzt editiert am 26. März 2021
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