Traktor mit Streueranbau auf Sportplatz
Immer mehr Kommunen interessieren sich für nachhaltige Methoden bei der Rasendüngung. (Quelle: Hauert Manna)

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19. January 2023 | Teilen auf:

Organische Dünger bei Kommunen im Kommen

Bis vor kurzem kamen organische Dünger im Profi-Gartenbau vor allem beim Anbau von Obst und Gemüse zum Einsatz. Zunehmend setzen jedoch auch Kommunen und Gemeinden in der öffentlichen Grünpflege darauf.

Die Vorteile organischer Dünger im Sinne der Nachhaltigkeit liegen auf der Hand: Anders als klassische Mineraldünger, deren Inhaltsstoffe direkt pflanzenverfügbar sind, versorgen organische Rasendünger zunächst die Mikrofauna und -flora des Bodens und bilden so eine wichtige Nahrungsgrundlage für Insekten, Regenwürmer, Algen, Bakterien und Pilzstämme. Erst deren Verdauungsprodukte setzen die für die Pflanzen lebensnotwendigen enthaltenen Bestandteile wie Stickstoff, Phosphor, Kalium und Spurenelemente frei. Da die Zersetzung der verschiedenen organischen Materialen in der Regel unterschiedlich lange dauert, verfügen Bio-Rasendünger zudem über eine natürliche Langzeitwirkung. Eine Überdüngung mit der Folge von Pflanzenschäden oder Auswaschungsverlusten ist damit deutlich reduziert, wenn nicht sogar ausgeschlossen. Hinzu kommt, dass Dünger, die auf Basis natürlicher, nachwachsender Rohstoffe hergestellt sind, im Idealfall sogar aus Nebenprodukten der Lebensmittel- und Futtermittelindustrie, per se nachhaltig sind. Dies berücksichtigen immer mehr Gemeinden und Kommunen bei der Rasenpflege in Sportanlagen, Schwimmbädern, Spielplätzen und Parks. Ein Anbieter, der sich des Themas angenommen hat, ist Hauert Manna. Unter dem Namen „Biorganic" bietet der Düngerspezialist eine Reihe von Bio-Profiprodukten in dem Segment an. Diese sind auf den Jahresverlauf abgestimmt und ergänzen sich demnach perfekt. Auch Spezialdünger, zum Beispiel für sehr beanspruchte Areale wie Golf- und andere Sportrasenflächen, sind darunter. Die Biorganic-Profidünger von Hauert Manna sind zudem als Granulat gut streufähig und stauben nicht. Sie können großflächig mit dem Streuwagen oder auch händisch ausgebracht werden.

zuletzt editiert am 19.01.2023