Zwei Männer stehen lächelnd vor einer dekorativen Mooswand.
Hegen große Erwartungen an die neue Partnerschaft: Krishna Rangasayee, Gründer und CEO von SiMa.ai (li.) und Stiga-CEO Sean Robinson (re.). (Quelle: Stiga S.p.A.)

Handel & Hersteller 2026-03-05T10:12:57.771Z Stiga holt sich neue KI-Kompetenz ins Boot

Stiga ist eine strategische Partnerschaft mit dem Spezialisten für Physical AI, SiMa.ai, eingegangen. Gemeinsam will man neue, KI-gestützte Lösungen für Mähroboter entwickeln.

Stiga will demnach die nächste Generation seiner Mähroboter mit der Plattform von SiMa.ai ausstatten, die man als äußerst effizient beschreibt. Sie zeichne sich durch extrem niedrige Latenzzeiten sowie einen minimalen Energieverbrauch aus und sei dazu äußerst benutzerfreundlich. Auch kommt physische KI zum Einsatz, die die Möglichkeiten autonomer Geräte grundlegend erweitern soll: Durch die direkte Integration von Intelligenz in die Maschinen könnten diese ihre Umgebung wahrnehmen, eigenständig Entscheidungen treffen und in realen Umgebungen agieren. Dies will sich Stiga zunutze machen. SiMa.ai mit Hauptsitz in San Jose, Kalifornien, zählt nach eigener Aussage zu den führenden Anbietern in diesem Bereich und bietet stromsparende MLSoC-Plattformen (Machine Learning System-on-Chip) sowie Software für viele Branchen. Die skalierbare Lösungsarchitektur soll laut Stiga für alle Mähroboter-Produktlinien des Fabrikats geeignet sein, von privat bis zu gewerblich genutzten Geräten, und noch intelligentere, anpassungsfähigere und effizientere Systeme für die Mähroboter garantieren.

Technische Grenzen neu definiert

„Bei Stiga steht Innovation im Mittelpunkt von allem, was wir tun”, erklärt Sean Robinson, CEO von STIGA S.p.A. Die Partnerschaft mit SiMa.ai ermögliche es, die Grenzen des technisch Machbaren bei autonomen Maschinen neu zu definieren: „Durch die Integration von Physical AI in unsere Rasenmähroboter setzen wir einen neuen Maßstab für Intelligenz und Leistung. Wie der Roboter seine Umgebung wahrnimmt, Entscheidungen trifft und agiert, liegt fest in Stigas Kompetenz und Erfahrung. Die Technologie von SiMa.ai sticht dabei in einem entscheidenden Punkt hervor: Sie liefert all das bei minimalem Energieverbrauch, sodass die Roboter mit der verfügbaren Akkuleistung deutlich mehr leisten können. Das Ergebnis ist eine leichtere, effizientere und kostengünstigere Lösung. Ein hervorragendes Beispiel dafür, was zwei Experten auf ihrem Gebiet durch ingenieurgetriebene Zusammenarbeit erreichen können. Der eigentliche Gewinner ist jedoch der Roboterbesitzer, da er sein Gerät deutlich länger und intensiver nutzen kann.“ Auch bei SiMai.ai erwartet man sich viel von der Partnerschaft. Sie sei ein bedeutender Schritt nach vorn, um reale KI in Edge-Geräte zu bringen, so Krishna Rangasayee, Gründer und CEO von SiMa.ai.

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zuletzt editiert am 05. März 2026