Ein Mann sitzt im Garten neben einem Rasentrimmer und genießt die grüne Umgebung.
Viele Menschen empfinden Freude an der Gartenarbeit. (Quelle: Stihl)

2025-03-26T14:27:35.272Z Stihl Gartenbarometer 2025

Die deutschen Hobbygärtnerinnen und -gärtner sind sich weitgehend einig: Rund zwei Drittel bereitet der eigene Garten und die Gartenarbeit Freude. Das zeigt das Stihl Garten-Barometer 2025.

Laut der repräsentativen Umfrage unter über 1.000 Gartenbesitzerinnen und Gartenbesitzern zwischen 18 und 70 Jahren in Deutschland ist ihr Garten für die meisten deutschen Gartenbesitzerinnen und -besitzer vor allem ein Ort der Entspannung und Erholung (84 %), an dem sie sich mit der Natur verbunden fühlen (78 %). Kein Wunder also, dass sie dort viel Zeit verbringen: Drei Viertel der für das Garten-Barometer 2025 Befragten (75 %) sind mehrmals in der Woche oder sogar täglich in ihrem Garten, um zum Beispiel Blumen, Sträucher oder Bäume zu pflanzen (74 %), Obst, Gemüse und Kräuter anzubauen (60 %) oder weil sie einfach Freude daran haben, Vögel und andere Tiere im Garten zu beobachten (32 %). Außerdem ist er für sie ein Ort, um gemeinsam Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen (66 %). Rund drei Viertel der Befragten (73 %) erfreut sich an einem ästhetischen Garten und ein gutes Drittel (34 %) setzt dort Projekte beispielsweise zur Gartengestaltung um.

Gartenarbeit auf dem Prüfstand

43 Prozent der für das Stihl Garten-Barometer 2025 Befragten empfinden die Gartenarbeit als positiv und freuen sich darauf. Rund ein Viertel verbringt die Zeit im Garten überwiegend oder sogar ausschließlich mit Gartenarbeit. Danach befragt, was genau ihnen an der Arbeit im Garten Freude bereitet, geben 66 Prozent an, den Erfolg der Arbeit zu sehen, während sich 63 mit der Gartenarbeit vom Alltag ablenken. 46 Prozent macht es einfach Spaß, sich im eigenen Garten körperlich zu betätigen. Ein positiver Effekt ist für fast ein Viertel außerdem, dass sie durch die Gartenarbeit ihr Wissen zu Pflanzenarten und Gartenpflege erweitern – und gut die Hälfte macht es stolz, anderen den eigenen Garten als Ergebnis ihrer Arbeit zu präsentieren. Auch wenn 43 Prozent der Befragten die Gartenarbeit als positiv einschätzen, gehört das Aufräumen nicht dazu: Direkt danach gefragt, welche Aspekte sie beim eigenen Garten als negativ empfinden, nennen Dreiviertel der Befragten an erster Stelle das Aufräumen beispielsweise von Terrasse und Schuppen. Ein weiterer Negativaspekt ist der finanzielle Aufwand z.B. für die Anschaffung von Geräten und Pflanzen (32 %). Weitere 32 Prozent der Umfrageteilnehmer empfinden die Gartenarbeit grundsätzlich als negativ oder lästig; ein gutes Viertel stört der hierfür nötige zeitliche Aufwand. Diese eher ablehnende Haltung zur Gartenarbeit gilt verstärkt für Personen mit kleinem Garten unter 100 qm (39 %) – möglicherweise mit ein Grund für die kleine eigene Gartenfläche. Zu dieser Annahme passt, dass 78 Prozent der Gartenbesitzerinnen und -besitzer mit kleinem Garten einen pflegeleichten Garten bevorzugen, der wenig Arbeit erfordert. Insgesamt sehen allerdings nur 7 Prozent aller Gartenbesitzerinnen und -besitzer ihren Garten eher oder überwiegend als Belastung an. Gleichzeitig findet der Wunsch nach einem pflegeleichten Garten mit 69 Prozent eine große Zustimmung.

Motorbetriebene Unterstützung

Dass motorbetriebene Geräte eine Entlastung bei der Gartenarbeit bedeuten, finden 80 Prozent der Befragten. 61 Prozent empfinden dabei akku- im Vergleich zu benzinbetriebenen Geräten als angenehmer; 57 Prozent geben darüber hinaus an, dass ihnen die Gartenarbeit mit einem passenden Motorgerät anstelle des entsprechenden manuellen Gartenwerkzeugs – z.B. Akku-Gehölzschneider statt Astschere – mehr Spaß macht. Nur 8 Prozent der Befragten sagen, dass sie keine Gartengeräte mit Antrieb besitzen. Hierbei zeigt sich wenig überraschend, dass der Besitz von und die Unterstützung durch Motorgeräte mit der Größe des Gartens korreliert: Während knapp ein Viertel (24 %) der Personen mit kleinem Garten unter 100 qm laut eigenen Angaben gar keine motorbetriebenen Gartengeräte besitzt, lassen sich 89 Prozent der Befragten mit großen Gärten ab 2.000 qm von motorbetriebenen Gartengeräten helfen. Das größte Entlastungspotenzial hat nach Auskunft aller Befragten der Rasenmäher (71 %*), gefolgt von Heckenschere (57 %*) und Hochdruckreiniger (41 %*). Nach weiteren Maßnahmen zur Erleichterung der Gartenarbeit befragt, stehen pflegeleichte Pflanzen bei den Befragten an erster Stelle (56 %*), gefolgt von der Anschaffung effizienterer Gartengeräte (34 %*) oder einem Mähroboter (29 %*).

Biodiversität

Außerdem nutzen eine Reihe von Gartenbesitzern Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität und schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe. Denn auch wenn bei den meisten dieser Personen – je nach Maßnahme zwischen 64 und 81 Prozent – das Motiv im Vordergrund steht, etwas Gutes für Tiere bzw. die Artenvielfalt zu tun, geben – ebenfalls je nach Maßnahme – zwischen 34 und 45 Prozent der Befragten an, dass für sie auch die Entlastung bei der Gartenarbeit eine Rolle spielt. So lassen beispielsweise 47 Prozent in einer Ecke des Gartens Wildkräuter wie Brennnessel oder Löwenzahn etc. für Insekten wachsen, anstatt zu jäten. Auch Laub- und Totholzhaufen, in denen zum Beispiel Igel Winterruhe halten können, finden sich in etlichen Gärten (40 % bzw. 31 %). Zudem haben 37 Prozent der Befragten eine Blumenwiese anstelle eines englischen Rasens angelegt und 19 Prozent beteiligen sich am sogenannten „No Mow May“.

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zuletzt editiert am 26. März 2025
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