Das chinesische Mähroboterfabrikat Sunseeker hat gestern in Hamburg vor gut 40 Medienschaffenden aus der DACH Region seinen offiziellen Marktstart bekanntgegeben. Ab dieser Saison wird man mit verschiedenen kabelungebundenen Modellen im DIY- und Fachhandel vertreten sein.
Die ersten Geräte hat die Sunseeker Intelligent Technology SE mit Sitz in Hamburg bereits ausgeliefert, weitere Modelle werden im Laufe des Jahres in den Handel kommen. Auch rund 400 Fachhändlerinnen und Fachhändler werden in diesen Tagen bundesweit geschult. Das Vertriebsmodell basiert auf einer Einmarken-Strategie, wobei Sunseeker hinsichtlich der Vertriebskanäle nach Modellen differenziert. Die Sunseeker V3 Klasse wird demnach sowohl in Baumärkten, Gartencentern, im Onlinehandel und als Einstiegsprodukt auch im Fachhandel erhältlich sein. Verfügbar sind hier die Versionen V3 für 600 qm und als V3 Plus für 1.000 qm Mähfläche. Die UVP liegt hier bei 899,- bzw. 1099,- Euro. Die Premiumlinie Sunseeker Elite X ist dem servicegebenden Fachhandel vorbehalten. Hier gibt es bislang fünf Geräte, die auf drei Plattformen basieren. Die Mähroboter Sunseeker Elite X3 und X3 Plus sind für maximal 1.200 qm Mähfläche ausgelegt, das Modell X5 für maximal 2.000 qm und die Variante X7 sowie X7 Plus für bis zu 6.000 qm Mähfläche.
Intelligente Features
Alle Mähroboter von Sunseeker navigieren kabelungebundenen und nehmen für sich in Anspruch, dass die Installation per ReadyGo Feature besonders leicht ausfällt. Demnach erkennen die Mähroboter Rasenkanten, Begrenzungen und Hindernisse äußerst präzise. Unterstützt durch Deep-Learning-Algorithmen werden die Mährouten kontinuierlich an das Umfeld angepasst, was einen effizienten und ununterbrochenen Betrieb gewährleisten soll. Auch enge Passagen bis zu 80 cm und Steigungen sollen für die Geräte kein Problem sein. Der V3 bewältigt nach Herstellerangabe Steigungen von 42 Prozent.
Exklusiv für den Fachhandel
Noch mehr Features bietet die fachhandelsexklusive Serie Sunseeker Elite. Auch hier soll das AONav Positionierungs- und Navigationssystem eine präzise Navigation über die Rasenfläche garantieren. Die Kombination aus Real-Time-Kinematik (RTK) und Navigation über globale Satelliten (GNSS) sowie videobasierter Simultanlokalisierung und -Kartierung (VSLAM) ermöglicht eine Umgebungskartierung und das Definieren virtueller Grenzen in Echtzeit. Dazu sind die Sunseeker Mähroboter mit Vision AI ausgestattet, einer lernenden KI auf Basis einer binokularen 3D-Kameraerkennung, die dazu dient, Hindernisse zu erkennen und Mährouten zu optimieren. Der Rasen wird in Echtzeit gescannt. Lediglich eine Referenzstation ist im Garten nötig. Die Sunseeker Elite X5 und X7-Modelle verfügen außerdem über Allradantrieb und können nach Herstellerangabe Steigungen bis zu 70 Prozent bewältigen. Ein schwimmendes Floating Cut Schneidesystem, das sich nahtlos an unebenes Gelände anpasst, soll bei allen Modellen ab der X3 Linie für gleichmäßige und hochwertige Mähergebnisse sorgen. Ein weiteres Feature ist das „Tender to Turf“-Design für eine schonende Behandlung des Rasens. Dabei verhindert eine ausgeklügelte Lenkung Reibung auf dem Rasen und vermeidet Schäden an der Grasnarbe. Abgerundet wird das Package durch die Sunseeker Elite Smart App, die eine nahtlose Smart Home-Integration und die vollständige Fernsteuerung des Mähers ermöglichen soll.
Zum Marktstart
Sunseeker sieht sich damit optimal positioniert, um im wettbewerbsstarken deutschen Markt anzusetzen. Selbstbewusst betont man, bereits Mähroboter der zweiten kabelungebundenen Generation anzubieten. Auch sieht man bei keinem anderen Anbieter ähnliche viele intelligente Features in vergleichbarer Qualität, Fülle und Harmonie vereint. Was den Vertrieb anbelangt, hat man mit Torsten Bollweg als CEO EMEA und etlichen weiteren markterfahrenen Leuten, viele davon zuletzt bei Positec Deutschland beschäftigt, bereits eine Start-Mannschaft im Boot. Der Vertrieb erfolgt hierzulande über die Foras GmbH. Die After-Sales-Mannschaft ist bereits ebenfalls im Aufbau und soll eine Erreichbarkeit bis in den Abend hinein an sechs Tagen die Woche sicherstellen. Last not least verspricht Sunseeker gehörige mediale Unterstützung. So wird es eine TV-Kampagne im Sportumfeld geben. Ganz frisch hat man dieser Tage außerdem ein Sponsoring beim SV Werder Bremen unter Dach und Fach gebracht. Insgesamt sieht Sunseeker-Gründer Terry Ma, in seiner Landessprache auch bekannt als Ma Miaowu, hierzulande großes Potenzial, gerade für die kommenden Jahre. In den Vordergrund stellt der 42-Jährige dabei den Anwendernutzen in der privaten sowie gewerblichen Grün- und Flächenpflege.
Über Sunseeker
Sunseeker ist hierzulande als Marke zwar noch unbekannt. Das Unternehmen selbst besteht jedoch bereits seit 2009 und positioniert sich heute mit über 11 globale Niederlassungen und zwei Millionen realisierten OPE- und Produkteinheiten jährlich, darunter bereits 2024 mehr als 180.000 Roboter, als weltweit führender Anbieter von intelligenten Gartenpflegeprodukten. Sunseeker entwickelt und produziert nicht nur für die eigene Marke, sondern auch als OEM-Produzent für viele andere Abnehmer weltweit. Ein neues Werk wurde 2015 in Jinhua in Betrieb genommen. Seit 2017 gibt es ein Forschungs- und Entwicklungszentrum für Rasenroboter. 2019 wurden die ersten Multifunktionsgeräte produziert. Insbesondere im Bereich Robotik, auf der hierzulande der Fokus liegen soll, verfügt man über ein großes Knowhow. Auch in die hauseigene Forschung und Entwicklung mit aktuell 400 Entwicklungs-Ingenieuren wird beständig investiert. Nach der eigenen Markenmission und -vision definiert Sunseeker traditionelle Werkzeuge mit Al und Robotik neu, um die Zukunft der Outdoor-Innovation zu gestalten. Mehr zu den Visionen von Sunseeker und konkreten Schritten im deutschen Markt lesen Sie in der April-Ausgabe von Motorist.
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