Hellweg und Toom arbeiten nach über fünf Jahren erneut in der DIY Union zusammen. Zum 23. August ist Hellweg wieder als Gesellschafter an Bord. Allerdings müssen die Kartellbehörden noch zustimmen.
Die DIY Union wurde 2011 zur Bündelung von Einkaufsvolumina und wegen logistischer Vorteile gegründet. Zusammen ergab das ein ordentliches Umsatzvolumen: 3 Milliarden Euro. Das Branchenmedium Baumarktmanager und das die Gartencenter adressierende Magazin markt in GRÜN berichten übereinstimmend über die Wiederbelebung des Einkaufsverbundes.
Im Januar 2013 wurde die Zusammenarbeit in der Einkaufsgesellschaft DIY Union beendet. Nun wird sie unter dem Vorbehalt der Zustimmung des omnipräsenten Kartellamtes von Toom und Hellweg wieder aufgenommen. Dominique Rotondi von Toom und Frank Jahn von Hellweg werden gemeinsam als Geschäftsführer der DIY Union fungieren.
Fragt sich, warum nun nach acht Jahren wieder die Kooperation gesucht wird. „Nach einer umfassenden Analyse und Bewertung des aktuellen Marktumfelds steht für uns fest, dass die Kooperation in der Einkaufsgesellschaft DIY Union für beide Unternehmen einen starken strategischen Vorteil bringt“, erklärt Rotondi. „Gerade in Hinblick auf unsere gemeinsamen sehr hohen Qualitätsansprüche und unsere Beschaffungsstandards bilden Hellweg und Toom eine ideale Synergie, die vor allem unseren Kunden zu Gute kommt. Darüber hinaus sind wir stets glaubwürdige und vertrauensvolle Partner unserer Lieferanten.“
Jahn ergänzt: „In Zeiten immer stärkeren Wettbewerbs, insbesondere aufgrund neuer und starker Online-Player, bietet uns der Zusammenschluss in der DIY Union die Möglichkeit, Ressourcen zu bündeln und die Herausforderungen des sich stetig wandelnden Marktes gemeinsam zu bewältigen.“ Es sei wichtig, sich hier stabil zu positionieren und so den klassischen Baumarkt- und Gartenmarkt zu erhalten. Lieferanten der Branche werden diese marktmächtige Kooperation mutmaßlich mit gemischten Gefühlen beobachten.