Ein formelles Geschäftstreffen in einem eleganten Konferenzraum mit einem langen Tisch, umgeben von mehreren Personen in Anzügen, die an einem Essen teilnehmen.
Frühstücken für den guten Zweck (Quelle: BGL/BdB/ZVG/bdla)

Aktuell 2025-12-18T11:52:59.546Z Verbände für grüne Innenstädte

Branchenverbände machen sich stark für den Klimaschutz. Gemeinsam fordern sie den Bürokratie-Rückbau im Sinne der „Initiative Grün“.

Im Rahmen eines Parlamentarischen Frühstücks haben sich gleich mehre Verbände in Berlin dafür eingesetzt, dem Klimawandel durch Anpassungen bei der Gestaltung grüner Innenstädte entgegenzutreten. Lebenswerte, an den Klimawandel angepasste Städte seien eine langfristige Aufgabe der Politik. Daher müsse der Bund Städte und Gemeinden dauerhaft und verlässlich beim Ausbau von Stadtgrün unterstützen, hieß es von den Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. (BGL), Bund deutscher Baumschulen e. V. (BdB), Bund Deutscher Landschaftsarchitekt:innen (bdla) und Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG). Gemeinsam unterstrichen die Verbandsspitzen ihr Anliegen im Dezember gegenüber Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Die Verbände forderten zudem von der Politik, gute Rahmenbedingungen für die Produktion von Gehölzen und Pflanzen zu schaffen. Auch müsse die laufende BauGB-Novelle (Baugesetzbuch) den klimagerechten Städtebau stärken. „Grün muss eine zentrale Rolle im Rahmen der Umsetzung der Infrastrukturpakete spielen. Die nötige Verankerung der Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz schafft darüber hinaus eine verlässliche Grundlage für die Kommunen“, so BGL-Präsident Thomas Banzhaf. BdB-Präsident Hajo Hinrichs bemängelte, dass die Bürokratie aktuell an vielen Stellen verhindert, dass Stadtgrün wirksam eingesetzt werden kann.

zuletzt editiert am 18. Dezember 2025