Passanten laufen durch die Kölner Einkaufsstraße Schildergasse.
Quelle: BaumarktManager

Handel & Hersteller

19. December 2022 | Teilen auf:

Verbraucher sparen bei "Wohnen und Einrichten"

Die hohen Preissteigerungen für Energie schlagen sich im Einkaufsverhalten nieder. Laut dem aktuellen HDE-Konsummonitor Preise sind acht von zehn Verbrauchern betroffen. Ein Drittel fürchtet, mit dem Geld nicht auszukommen. Gespart wird vor allem bei Produkten rund ums "Wohnen und Einrichten".

Laut dem HDE-Konsummonitor Preise reagiert ein Drittel der von steigenden Energiepreisen Betroffenen mit Ausgabenbeschränkungen. Generell sparen die meisten in den Bereichen Fashion und Gastronomie. Allerdings steigen die Sparbemühungen verstärkt auch bei Ausgaben für Freizeit und Kulturveranstaltungen sowie bei Urlauben. Auf der Produktebene stehen die Bereiche Freizeit und Hobby sowie Wohnen und Einrichten im Fokus. Beim Einkauf greifen vier von zehn Verbrauchern generell weniger bei Markenartikeln zu. In einzelnen Warengruppen liegt dieser Wert sogar bei bis zu 70 Prozent. Knapp die Hälfte der Verbraucher reduziert ihre Nonfoodausgaben. Das sind 3,3 Prozent mehr als noch im Mai 2022. „Wir bemerken im Einzelhandel, dass vor allem Sonderangebote noch gefragter sind als sonst üblich. Es wird überlegter eingekauft, Spontan- und Impulskäufe verlieren an Bedeutung“, sagt HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

zuletzt editiert am 20.01.2023