Unter der Marke iGarden sucht ein weiteres Mähroboterfabrikat den Einstieg in den deutschen Fachhandel.
Das noch junge Fabrikat stammt aus der chinesischen Fairland Group mit Hauptsitz in Kanton. Diese hat sich bis dato vor allem im IEW-Management einen Namen gemacht, wo sie in den drei Hauptbranchen Intelligenz, Energie und Wasseraufbereitung engagiert ist. Zum Portfolio zählen hier auch Poolheizungen, Wechselrichter und Poolroboter. Im Fokus hat man aber auch den Bereich Smart Garden insgesamt, wo sich Fairland mit der Marke iGarden als Rundumanbieter im Bereich Outdoor-Robotik positioniert. Ziel sei es, aus einer Hand Robotik-Lösungen „für einen innovativen und kunstvollen Garten“ zu bieten, heißt es auf der Webseite. Autonome Mähroboter runden das Angebot daher entsprechend ab. Den Auftakt im Bereich Mähroboter machen hierzulande zwei Produktlinien: Die L AWD Serie umfasst vier Modelle für Flächen von zirka 1.000 bis 3.000 qm. Alle Geräte navigieren hier auf der Basis von 3D LiDAR & IMU (Inertial Measurement Unit zur Geschwindigkeitserkennung), die Hinderniserkennung funktioniert mittels 3D LiDAR, KI-unterstützter 1080P-Farbkamera und Bumper. Die R Serie navigiert per NetRTK und Vision, die Hinderniserkennung basiert auf binokularer Stereo- und RGB-Kameras. Hier gibt es zwei Modelle für Flächengrößen von 800 und 1.500 qm.
Vertrieb über Inverquark
Vertrieben werden die iGarden-Mähroboter von der Inverquark GmbH mit Sitz in Kuchl in Österreich, die als Importeur fungiert und auch den Versand der Geräte sowie der dazugehörigen Ersatzteile übernimmt. Die Markterschließung hierzulande liegt bei der deutschen Tochtergesellschaft von Inverquark in München. Head of Sales Robotics für Deutschland und Österreich dort ist Marcel Peters. Mit ihm hat Motorist zum angestrebten Markteintritt von iGarden gesprochen. Demnach sind die Rasenroboter der R- und L- Serie ausschließlich für den Fachhandel bestimmt. Ein entsprechendes Fachhandles-Netz sei gerade im Aufbau, heißt es. Ziel ist ein flächendeckendes Händlernetz für Deutschland und Österreich. Auch erste Motoristen habe man bereits als Partner gewinnen können, erklärt Peters. In einem nächsten Schritt soll es Vertriebs- und Serviceschulungen geben und auch bei Inverquark wird das Team gerade in diese Richtung gestärkt. Alle Vertriebspartner sollen zudem einen Inverquark-Zugang erhalten, worüber Sie Ersatzteillisten einsehen und Ersatzteilbestellungen etc. tätigen können. Die Strukturen hierfür sollen ebenfalls bereits stehen. Auch weitere Robotik-Projekte sind laut Peters in der Pipeline, etwa humanoide Roboter. Bei Mährobotern soll in einem zweiten Step eine zusätzliche Linie für Baumärkte kommen.
Mehr zu den technischen Details der iGarden Mähroboter lesen Sie in der April-Ausgabe von Motorist.
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