Das BTZ Koblenz ist nun auch auditierte Hochvolt-Schulungsstätte für die Weiterbildung „Fachkundige Person Hochvolt“. Damit steigt das Netzwerk entsprechender Anlaufpunkte des LBT-Bundesverbands auf 27.
Die Ausstattung der jetzigen Hochvolt-Schulungsstätte entsprach den Vorgaben der Auditierung und stellt sicher, dass alle Komponenten vorhanden sind, um den Kursteilnehmenden die Anforderungen der Hochvolt-Technik in dem vom LandBauTechnik Bundesverband eigens dafür entwickelten Kurs zu vermitteln.
„Neben den rechtlichen und elektronischen Grundlagen kommt auch die Praxis nicht zu kurz“, erläutert Stefan Hörsch von der HwK Koblenz. „An einem vollelektrischen Radlader und Gabelstapler trainieren die kleinen Kursgruppen den Aufbau der Hochvoltsysteme und den fachgerechten Umgang mit den Gefahrenstellen. So können Land- und Baumaschinenmechatroniker und -mechatronikerinnen als „Fachkundige Person Hochvolt (FHV) in der Land- und Baumaschinentechnik“ doppelt sicher in die Zukunft blicken – fachlich wie unternehmerisch!“
Gesetzlich vorgeschrieben
Dass diese Qualifikation in Werkstätten, die mit E-Mobilität und Land- und Baummaschinen arbeiten, sichergestellt sein muss, ist mittlerweile auch gesetzlich vorgeschrieben. „Servicewerkstätten, die mit Hochvolt-Fahrzeugen arbeiten, benötigen laut der Richtline DGUV Information 209-093 eine Fachkundige Person Hochvolt“, erläutert Ulrich Beckschulte, Geschäftsführer für den Bereich Landtechnik beim LBT Bundesverband anlässlich der feierlichen Urkundenübergabe. Das BTZ Koblenz habe diese Zeichen der Zeit erkannt. Der erste Kurs zur „Fachkundige Person Hochvolt“ in Koblenz beginnt am 20. November, weitere Termine sind unter www.landbautechnik.de/hochvolt zu finden.
