Sechs Herren, zum Teil aus der Politik, und Vertreter von Stihl im Stihl Werk in Waiblingen.
Diskussion über klimaneutrale Kraftstoffe und die Transformation von Antriebstechno-logien im Chemielabor des Forschungszentrums von Stihl. (Quelle: Stihl)

Handel & Hersteller

08. November 2022 | Teilen auf:

Diskurs über Verkehrswege und Antriebstechnik bei Stihl

Michael Theurer, parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr sowie Landesvorsitzender der FDP Baden-Württemberg, gab sich gemeinsam mit Prof. Dr. Stephan Seiter, Mitglied des Bundestags für den Wahlkreis Waiblingen, am 4. November bei Stihl die Ehre.

Im Mittelpunkt standen der Austausch mit Stihl-Ehrenvorsitzenden in Bei- und Aufsichtsrat Hans Peter Stihl, Gesellschafter Dr. Rüdiger Stihl und dem Vorstandsvorsitzende Michael Traub zu Infrastrukturfragen im Sinne der Standortsicherung in der Region Stuttgart, jedoch auch die Transformation von Antriebstechnologien bei Stihl. Was den ersten Punkt anbelangt, so wurde über eine leistungsfähige Straßenverbindung zwischen dem Landkreis Ludwigsburg und Rems-Murr-Kreis sowie eine noch bessere Integration des Schienenverkehrs diskutiert.

Nachhaltige Kraftstoffe

Anschließend gab Michael Traub Einblicke in die Entwicklungsarbeit im unternehmenseigenen Forschungszentrum: „Die Priorität von Stihl liegt bei der weiteren Professionalisierung und Erweiterung unseres Akkuprodukt-Portfolios, um die Treibhausgas-Emissionen weiter zu reduzieren. Dennoch optimieren wir auch weiterhin unsere Produkte mit Verbrennungsmotor, da die heutigen Akkutechnologien noch nicht ideal für alle Anwendungen geeignet sind.“ Dazu gehören klimaneutrale Kraftstoffe. So wurde der neue Kraftstoff MotoMix ECO, der zu 10 Prozent aus Rohstoffen regenerativer Quellen besteht, vorgestellt. Mit Produkten wie diesem streben die Waiblinger eine Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks von Benzinprodukten im Vergleich zu Akkuprodukten an. Demnach unterstützt der MotoMix ECO nach den Worten Traubs mit seinem regenerativen Anteil nicht nur eine nachhaltigere Produktnutzung, sondern ermöglicht auch einen um mindestens 8 Prozent geringeren CO2-Ausstoß – bei gleicher Leistung und Produktlebensdauer.

zuletzt editiert am 08.11.2022