Echo Großflächenmäher Quelle: Echo
Echo Großflächenmäher Quelle: Echo
20. September 2021 | Teilen auf:

Echo mäht jetzt mustergültig

Echo Robotics hat seine Mähroboter mit einem neuen Software-Update versehen. Mittels RTK-GPS erweitert dies die Einsatzmöglichkeiten der Musternavigation.

Das Echo Softwareupdate 4.4 ermöglicht es, dass die Mähroboter die GPS-Arbeitsbereiche gezielt und definiert nacheinander abmähen, um unterschiedliche Grasaufwuchshöhen innerhalb einer Parzelle zu vermeiden. Diese Form der Musternavigation war bislang rechteckigen oder ovalen Flächen vorbehalten. Mit dem neuen Update erlaubt Echo es nun, das systematische Arbeiten in Bahnen mit einer Genauigkeit von 2 bis 3 Zentimetern durchzuführen und das bei einer Flächenleistung von bis zu 75.000 Quadratmetern. Auch um RTK-GPS Verbotszonen wurde die Software im Rahmen des Updates ergänzt. Die definierten Verbotszonen ermöglichen hochpräzise Ausgrenzungen innerhalb großer Flächen festzulegen, ohne Änderungen am Begrenzungskabel vorzunehmen: Ideal für Blumenbeete, Targets, Sandbänke, sowie das kurzzeitige Ausgrenzen von Flächen für Rasen-Reparaturen. 

Hybride Technologie

Möglich macht diese die Kombination aus Real Time Kinematic (RTK) und Global Positioning System (GPS), für deren ordnungsgemäße Funktion der Roboter und die RTK Basisstation allerdings stets ein freies Sichtfeld zum Himmel benötigen. Die von Echo eingesetzte Hybridtechnologie aus RTK-GPS und Begrenzungskabel erlaubt es dem Roboter jedoch auch, durch Zwischenbereiche, etwa unter Bäumen, zu navigieren. Selbst, wenn die Bäume den GPS-Empfang einschränken oder verhindern. In den GPS-Schattenbereichen halten die Roboter durch fortschrittliche Algorithmen ihre Bahn. Für größere GPS-Schattenbereiche kann die herkömmliche Zufallsnavigation eingesetzt werden. Hierbei nutzt der Roboter seine Sensoren. Auch die Flexibilität hinsichtlich der Ladestationsplatzierung wird durch das Software-Update erhöht, ebenso die Ausfallsicherheit und Schutz vor Hackerangriffen.

Verfügbar ab Ende September

Verfügbar ist das Software-Update 4.4 von Echo ab Ende September. Es wird automatisch installiert. Die Verbotszonen können über den Echo Kundensupport eingestellt werden. Auch künftig soll sich das System weiterentwickeln. So ist laut Echo-Geschäftsführer Andreas Beck bereits für 2022 geplant, die Überlappung der Mäh-Bahnen einstellen zu können und die Fahrtrichtung der Musternavigation wählbar zu machen. Dabei soll zwischen