Mit dem Software-Update 4.5 ergänzend zum bereits etablierten 4G RTK-GPS will Echo die Möglichkeiten für ein effizientes Greenkeeping steigern.
Die Musternavigation stellt seit der Markteinführung den größten Fortschritt der Großflächenroboter von Echo Robotics dar. Sie ermöglicht, dass die Roboter in Bahnen fahren, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. Dies sorgt für ein gleichmäßiges Schnittbild und verdreifacht laut Echo die Effizienz. Um im linearen Streifenmuster fahren zu können, nutzen die Großflächenroboter RTK-GPS. Dabei wird für die Genauigkeit von 2 bis 3 Zentimetern ein Korrektursignal von einem 2. RTK-GPS-Empfänger an den Roboter gesandt. Der Vorteil des 2. GPS-Empfängers ist, dass dieser in der Basisstation, die gleichen Umwelteinflüssen unterliegt wie der Roboter, fix installiert und dessen Position somit genau bekannt ist.
2022 ergeben sich mit dem 4G RTK-GPS in Verbindung mit dem Software-Update 4.5 neue Möglichkeiten für ein effizientes "Digital Robotics Greenkeeping“. Denn durch 4G RTK-GPS können großflächige Golfanlagen oder Kommunen mit nur einer RTK-GPS-Basisstation erschlossen werden. Dies senkt die Investitionskosten, da auf zusätzliches Equipment wie WLAN-Repeater oder auf die Bereitstellung von Stromanschlüssen verzichtet werden kann. Mit dem Software-Update 4.5 ist es nun zudem möglich, zu Saisonbeginn zwei bis vier verschiedene Laufrichtungen für das Mähmuster individuell auf eine Fläche auszurichten. Auch Verbotszonen können per App erfasst und online verwaltet werden, ebenso Flächen, in denen sich der Roboter häufiger aufhalten soll.
Ebenso in dieser Saison wird Echo Robotics mit dem öffentlichen Beta-Test zur Roboter-Navigation ohne Begrenzungskabel beginnen. Mehr zum Thema kabellose Mähroboter lesen Sie in der gerade erschienen Februar-Ausgabe von Motorist.