Einhell-Chef Andreas Kroiss hält eine Bohrmaschine in der Hand. (Quelle: Einhell)
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Handel & Hersteller

17. January 2022 | Teilen auf:

Einhell weiter auf der Überholspur

Der Gartengeräte- und Werkzeughersteller feiert erneut einen Umsatzrekord: 2021 stiegen die Erlöse um 25 Prozent auf 920 Millionen Euro. Die vorläufigen Zahlen teilte das Unternehmen per Adhoc-Meldung an die Finanzmärkte mit. Was Einhell im abgelaufenen Geschäftsjahr verdient hat, ist noch nicht bekannt.

„Das erneut sehr hohe Wachstum bestätigt unsere Strategie, schon früh und konsequent auf das Thema Akku und kabellose Freiheit gesetzt zu haben“, sagt Einhell-Chef Andreas Kroiss. „Die weltweite Nachfrage nach unseren DIY-Produkten mit Akku war auch im Geschäftsjahr 2021 ungeheuer groß.“ Für 2022 plant der Konzern mit einem weiteren Umsatzanstieg von 5 Prozent bis 10 Prozent. Die geplante Rendite vor Steuern soll demnach rund 8,5 Prozent betragen. Einhell habe „die für die Realisierung der Planung notwendigen Produktmengen zeitlich deutlich früher geordert und die Vorratshaltung in allen Vertriebsregionen deutlich erhöht“. Damit sollen trotz volatiler Corona-Lage eine hohe Warenverfügbarkeit und entsprechende Lieferfähigkeit sichergestellt werden.

Kroiss: „Die Corona Pandemie führt weiterhin zu Prognoseunsicherheiten. Es ist nur schwer absehbar, ob und wie sich die aktuellen und künftigen Entwicklungen auf die Vertriebskanäle in den einzelnen Regionen auswirken.“ Auch auf der Warenbeschaffungsseite könne es nach wie vor zu Lieferengpässen kommen. Die Rohstoffsituation und die Produktions- und Frachtkapazitäten seien weiterhin angespannt, was zu Lieferverzögerungen bei den Lieferanten führen könnte. Quarantäneverordnungen könnten diese Situation zusätzlich verschärfen.

zuletzt editiert am 17.01.2022