Stihl Druckguss Werk Weinsheim Quelle: Stihl
Mit der neuen Produktionslogistik schafft Stihl Magnesium-Druckguss neue Lagerflächen und optimiert nterne Logistikprozesse. Quelle: Stihl

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21. July 2021 | Teilen auf:

Hochwasser: Auch Stihl-Werk in Weinsheim betroffen

Die durch das Tiefdruckgebiet „Bernd“ ausgelöste Flutkatastrophe hat auch die Region Weinsheim in der Eifel und damit das Stihl Magnesium Druckgusswerk getroffen. Viele Mitarbeiter dort sind betroffen. Der Betrieb läuft indes wieder.

„Wir sind entsetzt und erschrocken über die Unwetterkatastrophe in Deutschland. Wir sind zutiefst betroffen und möchten den Opfern der Katastrophe, all jenen, die liebe Menschen verloren haben, und jenen, deren Hab und Gut innerhalb weniger Minuten zerstört wurde, unsere Anteilnahme ausdrücken“, sagt Dr. Nikolas Stihl, Vorsitzender des Stihl Beirats und Aufsichtsrats. „Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Werkes in der Eifel haben nahezu alles verloren oder erhebliche Beschädigungen zu verkraften.“ Bei Stihl in Waiblingen und Weinsheim haben Krisenteams direkt nach der Katastrophe die Arbeit aufgenommen, um die Situation zu meistern. Die Produktion im Werk Weinsheim musste aufgrund von technischen Problemen zeitweise heruntergefahren werden. Mittlerweile sind die Störungen behoben, so dass der Betrieb wieder gewährleistet ist.

„Viele Kolleginnen und Kollegen waren in den letzten Tagen unermüdlich als Helfer im Einsatz und haben sich an den zahlreichen Einsätzen und Aufräumaktionen beteiligt. Wir möchten uns an dieser Stelle für die ausgeprägte Hilfsbereitschaft und hohe Solidarität aller Beteiligten und Helfer bedanken. Wir wollen unsere Belegschaft in dieser schwierigen Situation bestmöglich unterstützen und werden schnell und unbürokratisch helfen“, betont Hartmut Fischer, Geschäftsführer des Werks in Weinsheim.

So startete im Waiblinger Stammhaus eine Spendenaktion für die Betroffenen, das Unternehmen verdoppelt die eingegangene Spendensumme. Mit einer Soforthilfe in Höhe von 1.000 Euro unterstützt Stihl zudem alle Beschäftigten, die nicht mehr in ihrem Haus oder ihrer Wohnung leben können. Hinzu kommen außerdem großzügige Regelungen für die Ausfallzeiten zum Einsatz. Weitere Maßnahmen werden derzeit durch die Krisenteams erarbeitet.