Husqvarna hat das erste Halbjahr 2024 mit einem Umsatzminus von 12 Prozent abgeschlossen. Nun sollen die bestehenden Kosteneinsparungsprogramme beschleunigt werden.
Nominell sank der Umsatz der Husqvarna Group von Januar bis Ende Juni um 12 Prozent, organisch um 9 Prozent. Betroffen waren nahezu alle Bereiche. So verminderte sich der organische Umsatz in der Husqvarna Forest & Garden Division im Laufe des Quartals um 6 Prozent. Positiv entwickelten sich lediglich Mähroboter für den professionellen Markt sowie batteriebetriebene Produkte und Teile sowie Zubehör im Consumer-Segment. Auch die Automower der Nera-Reihe entwickelten sich stabil und machten im zweiten Quartal etwa ein Drittel des Umsatzes mit Mährobotern für Privathaushalte aus. Der Umsatz mit benzinbetriebenen Radprodukten blieb dagegen aufgrund geringerer Nachfrage und der Tatsache, dass Husqvarna sich in Nordamerika aus Teilen des Segments zurückzieht, auf niedrigem Niveau. Die operative Marge verbesserte sich lediglich durch Kosteneinsparungen. Ebenfalls ein Minus von organisch 9 Prozent verzeichnete die Sparte Gardena. Der Bereich Husqvarna Construction Division fielt im zweiten Quartal um 3 Prozent zurück, wobei der Umsatz in Europa stabil blieb, in Nordamerika zurückging und in den Schwellenländern zunahm.
Husqvarna spricht in seinem Quartalsbericht dennoch von einem soliden Cashflow. Das gedämpfte Betriebsergebnis sei vor allem auf geringere Absatzmengen, Produktmixeffekte und eine geringe Auslastung der Produktion zurückzuführen. Demnach konnten Lagerbestände abgebaut werden. Auch die Kosteneinsparungsprogramme schritten planmäßig voran. Konzentrieren will sich Husqvarna auch weiterhin auf die wachstumsstarken Bereiche Robotik, Batterie, intelligente Bewässerung und professionelle Lösungen, heißt es. Um die kurzfristige makroökonomische Dynamik abzumildern, beschleunige man nun die bestehenden Kosteneinsparungsprogramme.
