Basierend auf dem Akku von Bosch und der Power for All Alliance bringt Husqvarna in dieser Saison eine neue 18 V Gerätelinie auf den Markt. Das Sortiment mit Namen Aspire richtet sich an Privatanwender. Vertrieben werden soll es über den Fachhandel und den Husqvarna Online-Shop.
„Aspire“, das heißt so viel wie anzustreben. Und genauso erstrebenswert soll das neue 18-Volt-Akkusortiment, das Husqvarna in dieser Saison auf den Markt bringt, für Endanwender sein. Genauer für Hobbyanwender – vor allem junge, designbewusste Haus- und Gartenbesitzer im städtischen und vorstädtischen Umfeld. Diese Klientel würde nämlich grundsätzlich gerne Husqvarna-Produkte kaufen, sei aber mit dem bestehenden Sortiment bislang nicht entsprechend erreicht worden. Dies hat laut Husqvarna eine umfangreiche, intern angestoßene Marktforschung in diversen europäischen Märkten ergeben. Demnach genießt der Markenname in der Zielgruppe zwar einen guten Ruf. Das bestehende Geräte-Sortiment von Husqvarna hätte sich jedoch selbst im Consumerbereich bisweilen als zu hoch motorisiert und teilweise zu sperrig für deren spezifischen Raumanforderungen und Bedürfnisse entpuppt. Mit anderen Worten: Da gab und gibt es eine noch dazu ausgabefreudige Kundschaft, die Husqvarna bis dato nicht ausreichend erreicht hatte. Das soll sich nun ändern und Aspire die Lücke im Sortiment schließen.
Neues Design
Die neue Gerätelinie hebt sich nicht nur in der Leistung vom bestehenden Sortiment ab. So basiert Aspire auf einem 18 V Akku und unterstützt die 2020 von Bosch und der Husqvarna-Tochter Gardena gegründete Akkuplattform Power for All Alliance. Auch im Design unterscheidet sich Aspire vom orange seiner etablierten Geschwister. Die Leitfarbe ist hier schwarz, die Formgebung fließend und modern. Insgesamt sind die Geräte möglichst klein gehalten. Denn bei der Marktforschung kam auch heraus, dass die neue Zielgruppe überwiegend kleine Gärten unter 500 qm besitzt, über wenig Stauraum verfügt und gleichzeitig viel Wert auf ein stilvolles, modernes Ambiente sowie funktionales Equipment legt. Alle Geräte sind daher schlank, zusammenklapp- und verstellbar konzipiert, sodass sie mit einem mitgelieferten maßgeschneiderten Haken platzsparend an der Wand- zum Beispiel in der Garage oder dem Gartenhaus - gelagert werden können. Für Ordnungsliebhaber hat Husqvarna hierfür optional eine Aluschiene im Angebot, ebenso ein fünfteiliges Hakenset sowie ein Batterieregal.

Abgestimmt und kostengünstig
Was die Maschinen selbst angeht, decken diese die gängigen Pflegeansprüche im Garten ab. Das teuerste Gerät im Aspire-Sortiment ist der Automower Aspire R4 (mit Automower Connect App). Zum UVP von 899 Euro markiert er das neue robuste Einsteigermodell innerhalb der Husqvarna-Mähroboter-Flotte. Wahlweise gibt es mit dem Aspire LC34-P4A einen kompakten, leichten Rasenmäher. Ergänzt wird die Range durch einen Rasentrimmer mit verstellbarem Teleskopstiel, eine Akku-Heckenschere mit Laubfänger, einen kompakten Laubbläser mit drei Geschwindigkeitsstufen sowie eine Baumschere in zwei Varianten, nämlich als Handgerät oder zusammen mit einer Stange von bis zu 1,7 m, die für Schnitte bis 75 mm ausgelegt ist. Die UVP für die handgeführten Geräte bewegen sich zwischen 119 und 139 Euro ohne Akku und Ladegerät, der Rasenmäher kostet knapp unter 300 Euro. Alle Aspire-Produkte sind intuitiv zu bedienen, zentrale Bedienelemente heben sich durch ihre orange Farbe vom Korpus der Geräte ab.
Nachhaltige Allianz
Dem Nachhaltigkeitsaspekt will Husqvarna durch die Kompatibilität der Maschinen mit den Akkus aus der markenübergreifenden Power for All Alliance Rechnung tragen, die auf den Batterien von Gründungspartner Bosch basiert. Aspire ist demnach die erste Produktreihe von Husqvarna, die auf dem dort genutzten 18 V Akkusystem aufbaut. Lediglich der Mähroboter lässt sich hier nicht integrieren, da er mit einer eigenen Ladestation geliefert wird. Vertrieben werden soll das neue Sortiment nach Auskunft von Husqvarna über den Fachhandel sowie den Husqvarna Online-Shop.
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