Ein Schwarz-Weiß-Foto eines alten Heuwendegeräts, das auf einem Feld geparkt ist, mit Bäumen im Hintergrund.
Begründete einen Welterfolg: Rasenkehrmaschine vom Typ WI, mit der Wiedenmann 1964 die Grasaufnahme revolutionierte. (Quelle: Wiedenmann)

Handel & Hersteller 2024-06-21T08:57:56.219Z Rasen-Pionier Wiedenmann feiert 60-Jähriges

Passend zur Fußball-Europameisterschaft gibt es auch beim Spezialisten für Rasenpflegemaschinen Wiedenmann etwas zu feiern. Der Rasenpflege-Pionier wird in diesem Jahr 60.

Was einst als kleiner Garagenbetrieb begann, steht heute für eine Weltmarke: Mit professioneller Technik rund um die perfekte Rasenpflege, Schmutzbeseitigung und den Winterdienst hat sich Wiedenmann seit seiner Gründung 1964 bei Greenkeepern und Grünpflegern rund um den Globus einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Zu verdanken ist dies nicht zuletzt der Firmenphilosophie des Gründerpaares Gertrud und Georg Wiedenmann, die von Beginn an den Leitsatz formten „nur das Beste“. Auch heute noch haben Innovationen und gutes Ingenieurhandwerk im Unternehmen einen zentralen Stellenwert. Jährlich investiert Wiedenmann einen zweistelligen Prozentbetrag vom Umsatz in Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, ein Höchstmaß an Qualität und Anwendernutzen zu bieten. So setzt man beispielsweise verstärkt auf effiziente und nachhaltige Multifunktionalität. Das heißt: Viele Maschinen können mehrere Aufgaben erledigen. Dadurch wird nicht nur so manche Einzelmaschine überflüssig, sondern oft auch ein weiterer Kompakttraktor samt Personal, was den Anwendenden Geld und Ressourcen sparen soll. Vertrieben werden die Produkte zu rund drei Viertel im Export. Zielländer sind neben Europa die USA, Asien, Australien und Neuseeland. Die Produktion ist in Rammingen bei Ulm angesiedelt, wo 250 Menschen beschäftigt sind sowie im ungarischen Beled. Beratung und Vertrieb erfolgen direkt oder über ein dichtes Partnernetzwerk.

Vom kleinen Pionier zum Global Player

„Auf diese Entwicklung sind wir stolz“, sagt Geschäftsführer Uwe Wiedenmann, der das Familienunternehmen in zweiter Generation leitet. Wie seine Eltern gibt auch er sich schwäbisch bescheiden: Ein großes Fest ist anlässlich des Jubiläums nicht geplant. Vielmehr möchte man sich bei seinen treuen und langjährigen kommunalen Kunden, Betreibern von Sport- und Freizeitanlagen sowie Lohnunternehmern mit besonderen Angeboten auf ausgewählte Anbaugeräte für die Rasenpflege bedanken. Im Herbst wird es zudem eine interne Veranstaltung für die Belegschaft geben sowie einen Tag der offenen Tür. Dort kann dann auch die neue Rasenkehrmaschine 1300 M unter die Lupe genommen werden, die Wiedenmann in diesem Jahr auf den Markt gebracht hat. Diese kann nicht nur Laub und Schnittgut aufnehmen, sondern übernimmt dank des selbst entwickelten Multipflegekopfes auch das Schlegelmähen und Vertikutieren: für Wiedenmann ein technischer Meilenstein, in dem sechs Jahrzehnte Erfahrung stecken, und zugleich ein gutes Beispiel für die Innovationskraft des Unternehmens.

zuletzt editiert am 23. Juli 2024