Nach dem kürzlich vollzogenen Gesellschafterwechsel bei der Sabo-Maschinenfabrik GmbH gibt es weitere Neuigkeiten aus dem Oberbergischen. Am 17. Oktober haben das Traditionsunternehmen und Hochgrasexperte Stella Engineering GmbH aus Lindlar ihre künftige Zusammenarbeit verkündet.
Bereits im Rahmen des Gesellschafterwechsels im September 2023 hat der neue geschäftsführende Gesellschafter Lars Daniel, der seit über 20 Jahren bei Sabo beschäftigt ist und das Unternehmen gemeinsam mit dem oberbergischen Co-Investor Christoph Schindler von der damaligen Besitzerin Mutares SE & Co. KGaA zurückgekauft hat, verlauten lassen, dass Sabo in Zukunft für „viel Furore sorgen“ wird. Ein erster Schritt sei nunmehr getan, indem Sabo die strategische Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung und des Vertriebs mit den Hochgrasexperten der Stella Engineering GmbH bekannt gibt, heißt es in einer Mitteilung hierzu. Damit schließt sich gewissermaßen ein Kreis: Stella Engineering steht für eine Qualitätsmanufaktur für innovative Motorgeräte. Inhaber Alfonso Stella war einst Entwicklungsleiter bei Sabo und hat dort in dieser Funktion in den 1980er und frühen 1990er Jahren die Entwicklung professioneller Großflächenmäher verantwortet. Seit 1995 entwickelt die Stella Engineering GmbH innovative Motorgeräte im Hochgrasbereich und wird nun mit ihrem Know-how auch dazu beitragen, die Marke Sabo im Bereich der kommunalen Bauhöfe und anderer kommerzieller Anwender wieder fest zu etablieren, heißt es weiter aus Gummersbach Hunstig, wo die Sabo Maschinenfabrik seit 1932 fertigt.
Beide Unternehmen, Sabo und Stella, liegen nur knapp 20 Kilometer auseinander, was auch in der täglichen Abstimmung den Ablauf erleichtern soll. Das strategische Momentum wird zudem durch eine ähnliche Firmenphilosophie unterstrichen. Ob es über die annoncierte Entwicklungskooperation hinaus ein finanzielles Engagement von Stella Engineering bei Sabo gibt, wurde bisher nicht laut. Mehr zum neuen gemeinsamen Weg von Sabo und Stella lesen Sie demnächst bei Motorist .
