Mann an einem Rednerpult
Der Stihl Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Nikolas Stihl bei seiner Rede anlässlich der Einweihung des neuen Sonderwerkzeugbaus. (Quelle: Stihl)

Handel & Hersteller 2023-09-29T08:22:54.800Z Stihl führt Sondermaschinenbau zusammen

Stihl hat in Waiblingen das neue Gebäude für den unternehmenseigenen Sondermaschinenbau eingeweiht. Mit einer Gesamtinvestitionssumme von über 15 Millionen Euro setzt man damit erneut auf den deutschen Standort am Stammsitz und stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit.

Mit dem Anspruch Produkte von höchster Qualität anzubieten, spielt der Sondermaschinenbau für die Wertschöpfungstiefe und die Wettbewerbsfähigkeit von Stihl eine wichtige Rolle: Hier werden Maschinen und Anlagen individuell für die Stihl Gruppe entwickelt und gebaut, die bei der Herstellung der Produkte zum Einsatz kommen. Einerseits ist auf dem Markt nicht die Technologie erhältlich, die man als spezialisiertes Unternehmen benötigt, anderseits ist es das Know How des Stihl Sondermaschinenbaus, das für die Eigenkonstruktion spricht, um die Anlagen erfolgreich und effizient zu betreiben.

Alle Bereiche unter einem Dach

Der Stihl Beirats- und Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Nikolas Stihl freut sich über den frisch vollzogenen Bezug des neuen Gebäudes: „Die Funktionen des Sondermaschinenbaus, die bis dato über unsere Werke in Waiblingen hinweg verteilt waren, sind im Sinne effizienterer Arbeitsprozesse nun unter einem Dach vereint. Mit den neu geschaffenen Räumlichkeiten sind die rund 120 Mitarbeitenden in Büro, Werkstatt und Produktion nun optimal gerüstet, um die technische Entwicklung und den Bau von Fertigungsanlagen und -einrichtungen für die gesamte Stihl Gruppe mit innovativen Ideen weiter zu gestalten.“

Verbesserte Zusammenarbeit

Vom Gebäudekonzept begeistert zeigt sich Martin Schwarz, Vorstand Produktion und Materialwirtschaft: „Wir haben nicht nur neue, modern gestaltete Arbeitsplätze geschaffen, sondern es ist gleichzeitig gelungen, Verbindungen zwischen den Bereichen herzustellen: Direkte Wege zwischen den offen gestalteten Büro- und Werkstattflächen fördern die Zusammenarbeit und den Austausch von Ideen. Und mit den direkten Sichtverbindungen durch großflächige Glaselemente, möchten wir die Abteilungen räumlich stärker zusammenwachsen lassen und damit den Teamgedanken weiter fördern.“ Im Erdgeschoss befindet sich hierfür auch eine großzügige Kommunikations- und Begegnungsfläche für Montage- und Büromitarbeitende.

Nachhaltige Bauweise

Für einen möglichst sparsamen Materialeinsatz wurde das Bestandsgebäude des Vorbesitzers erhalten, saniert und schließlich um einen Teilneubau erweitert. Auch etliche Maßnahmen zur Energieeinsparung fanden Berücksichtigung. Eine Besonderheit ist der eingebaute Industriepaternoster mit einer Tragfähigkeit von 63 Tonnen. Dieses System ermöglicht Maschinen- und Teiletransporte zwischen Erdgeschoss und Untergeschoss bei optimaler Raumnutzung.

zuletzt editiert am 29. September 2023
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