Nachhaltigkeitsbericht, Stihl
Stihl hat den Nachhaltigkeitsbericht 2022 veröffentlicht. (Quelle: Stihl)

Handel & Hersteller 2023-06-05T12:39:25.934Z Stihl spart C02 mit Grünstrom

Stihl hat seine direkten CO2-Emissionen im vergangenen Jahr um 43 Prozent gegenüber 2021 gesenkt. Die Einsparung resultiert in erster Linie aus der Umstellung des weltweiten Fertigungsverbunds auf Grünstrom.

Das zeigt der Nachhaltigkeitsbericht 2022, den das Familienunternehmen am 25. Mai 2023 veröffentlicht hat. Die Umstellung auf Grünstrom zahlt demnach ein auf die Bemühungen von Stihl, noch nachhaltiger zu werden. Bis 2030 möchte man u.a. den Verbrauch von Erdgas und -öl unternehmensweit um 40 Prozent gegenüber 2019 reduzieren. Dafür wurden weltweit mehr als 100 Einzelmaßnahmen identifiziert, die insbesondere technologische Neuerungen umfassen. Um auch Emissionen aus vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten zu mindern (Scope 3), wurden für erste Produktgruppen Product Environmental Footprints ermittelt. Diese bestimmen den ökologischen Fußabdruck in jeder Lebenszyklusphase in CO2-Äquivalenten. Zeitnah sollen die Fußabdrücke möglichst des gesamten Produktangebots analysiert werden und die Ergebnisse in den Produktentstehungsprozess einfließen. Das zeigt der Nachhaltigkeitsbericht 2022, den das Familienunternehmen am 25. Mai 2023 veröffentlicht hat. Die Umstellung auf Grünstrom zahlt demnach ein auf die Bemühungen von Stihl, noch nachhaltiger zu werden. Bis 2030 möchte man u.a. den Verbrauch von Erdgas und -öl unternehmensweit um 40 Prozent gegenüber 2019 reduzieren. Dafür wurden weltweit mehr als 100 Einzelmaßnahmen identifiziert, die insbesondere technologische Neuerungen umfassen. Um auch Emissionen aus vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten zu mindern (Scope 3), wurden für erste Produktgruppen Product Environmental Footprints ermittelt. Diese bestimmen den ökologischen Fußabdruck in jeder Lebenszyklusphase in CO2-Äquivalenten. Zeitnah sollen die Fußabdrücke möglichst des gesamten Produktangebots analysiert werden und die Ergebnisse in den Produktentstehungsprozess einfließen.

Kreislauffähige Produkte und weniger Kunststoff

Zu den Zielen gehört auch, die Produkte so weiterzuentwickeln, dass sie möglichst kreislauffähig sind. Ende 2022 startete dazu ein Pilotprojekt, das am Beispiel eines Freischneiders die Potenziale eines vollständig kreislaufgeführten Produkts untersucht. Initiiert wurden darüber hinaus Projekte zur Reduzierung von Kunststoffverpackungen und CO2-Emissionen, etwa mit der Umstellung der Mähkopfverpackungen von Kunststoff auf Voll- und Wellpappe, wodurch bis Ende 2023 mehr als 100 Tonnen Kunststoff vermieden werden.

Nachhaltige Lieferketten

Auch im Lieferantenmanagement soll der Nachhaltigkeitsgedankte greifen. Dafür haben die Waiblinger die zentralen Einkaufskriterien Preis, Qualität und Logistik um nachhaltigkeitsorientierte Aspekte ergänzt. Zu weiteren Maßnahmen gehört eine Risikoexpositionsanalyse aller Lieferanten. Darüber hinaus hat Stihl eine Selbstbewertungs-Plattform eingeführt, über die Lieferanten auf Konformität mit den relevanten Nachhaltigkeits- und Compliance-Standards überprüft werden können. Für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit wurde zudem begonnen, potenziell kritische Lieferketten in ihrer Gesamtheit zu analysieren – aktuell für Magnesium, Kobalt und Textilien.

Beitrag zum Klimaschutz

„Mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten möchten wir einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, materialsparender arbeiten und weiterhin für faire Arbeitsbedingungen sorgen, um auch in Zukunft den Menschen die Arbeit mit und in der Natur zu erleichtern“, sagt Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht und verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit.

Kreislauffähige Produkte und weniger Kunststoff

Zu den Zielen gehört auch, die Produkte so weiterzuentwickeln, dass sie möglichst kreislauffähig sind. Ende 2022 startete dazu ein Pilotprojekt, das am Beispiel eines Freischneiders die Potenziale eines vollständig kreislaufgeführten Produkts untersucht. Initiiert wurden darüber hinaus Projekte zur Reduzierung von Kunststoffverpackungen und CO2-Emissionen, etwa mit der Umstellung der Mähkopfverpackungen von Kunststoff auf Voll- und Wellpappe, wodurch bis Ende 2023 mehr als 100 Tonnen Kunststoff vermieden werden.

Nachhaltige Lieferketten

Auch im Lieferantenmanagement soll der Nachhaltigkeitsgedankte greifen. Dafür haben die Waiblinger die zentralen Einkaufskriterien Preis, Qualität und Logistik um nachhaltigkeitsorientierte Aspekte ergänzt. Zu weiteren Maßnahmen gehört eine Risikoexpositionsanalyse aller Lieferanten. Darüber hinaus hat Stihl eine Selbstbewertungs-Plattform eingeführt, über die Lieferanten auf Konformität mit den relevanten Nachhaltigkeits- und Compliance-Standards überprüft werden können. Für mehr Transparenz und Nachhaltigkeit wurde zudem begonnen, potenziell kritische Lieferketten in ihrer Gesamtheit zu analysieren – aktuell für Magnesium, Kobalt und Textilien.

Beitrag zum Klimaschutz

„Mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten möchten wir einen positiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, materialsparender arbeiten und weiterhin für faire Arbeitsbedingungen sorgen, um auch in Zukunft den Menschen die Arbeit mit und in der Natur zu erleichtern“, sagt Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht und verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit.

zuletzt editiert am 05. Juni 2023
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