Frau vor Bildschirmen (Quelle: Stihl)
Bereits zum dritten Mal verlieh Stihl den Cutting Edge Award an junge Talente mit innovativen Ideen. Mehr als 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Finale, das pandemiebedingt virtuell stattfand, im Livestream. (Quelle: Stihl)

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06. December 2021 | Teilen auf:

Stihl wirbt um Nachwuchs

Stihl hat im Rahmen des Stihl Cutting Edge Award Studierende aus ganz Deutschland zum Ideenwettbewerb aufgerufen. Ein Grund für das Engagement ist die Suche nach Nachwuchstalenten insbesondere für Forschung und Entwicklung.

Stihl hat derzeit mehr als 100 offene Stellen in diesem Bereich ausgeschrieben. Gesucht sind Expertinnen und Experten u. a. für Software, Embedded Systems, Robotik, Akku und Elektronik, um Zukunftstechnologien bei Stihl voranzutreiben. Ein bewährtes Instrument zur Nachwuchsmobilisierung ist der Cutting Edge Award, den Stihl in diesem Jahr bereits zum dritten Mal ausgeschrieben hat. Mehr als 280 Studierende aus ganz Deutschland haben sich an dem aktuellen Wettbewerb beteiligt und ihre innovativen Konzepte eingereicht. In einem packenden Finale präsentierten insgesamt 9 Teams in einem jeweils 3-minütigen Pitch ihre Ideen. Die Themenfelder reichten von Nachhaltigkeit und Umweltschutz über Optimierung der Nutzerfreundlichkeit von Stihl Produkten bis zu Digitalisierung des Arbeitsschutzes. Mehr als 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Finale im Livestream, ebenso die Stihl-Jury bestehend aus Selina Stihl, stellvertretende Beiratsvorsitzende, Anke Kleinschmit, Stihl Vorstand Entwicklung, Dr. Michael Prochaska, Vorstand Personal und Recht, und Dr. Tim Gegg, Bereichsleiter Digitalisierung.

Zukunftsweisende Themen

Siegreich durchgesetzt haben sich das Team „Good Vibes“ des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Universität Osnabrück. Jonas Schmidt, Mark Schutera und Johannes Bernhard entwickelten ein Warnsystem für sicherheitskritische Gerätezustände. Den Algorithmus dafür entwickelten sie selbst. Ebenfalls jubeln konnte das Team „Mobile Chain Grinder“ der Hochschulen Aachen und Heilbronn: Pascal Boschet und Jannik Bürk präsentierten eine Lösung zum automatisierten Schärfen von Sägeketten. Und last not least errang das Team „Stihl Verified“ der Hochschule Heilbronn die begehrte Auszeichnung: Tamara Hammerschmidt, Desiree Strezariu, Xenia Junker, Leon Pelt und Selina Schweinle[OK1]  stellten ein mehrstufiges Sicherheitsverfahren zum Schutz gegen Produktfälschungen vor.

Die Studierenden konnten sich nicht nur über die Auszeichnung an sich freuen, sondern auch über ein Preisgeld von 1.500 Euro je Gewinnerteam. Zudem erhalten alle neun Final-Teams die Chance auf die Aufnahme in das Talentbindungsprogramm „Stihl Pioneers". Auch auf ihrem Weg ins Finale wurden die Aspiranten bereits von Mentorinnen und Mentoren aus verschiedensten Stihl Fachabteilungen zwei Wochen lang intensiv begleitet.

Gesuchter Nachwuchs

Tatsächlich kann Stihl den ambitionierten Nachwuchs gut gebrauchen. Neben der stetigen Weiterentwicklung der Benzin- und Akku-Technologie beschäftigen sich die Waiblinger derzeit intensiv mit Zukunftsthemen wie Digitalisierung, Robotik, Software und Internet of Things (IoT). Dr. Michael Prochaska, Vorstand Personal und Recht, betont: „Wir haben eine Menge Herausforderungen bei Stihl und dafür brauchen wir Neugierde, Offenheit, Kreativität, innovatives Denken, den Mut Dinge anzupacken und Energie. Genau das bringen diese jungen Talente mit.“ Auch Anke Kleinschmit, Vorstand Entwicklung, lobt: „Ich bin begeistert von dem Spirit, den die Studierenden mitbringen. Diese Aufbruchsstimmung und dieses mitgestalten wollen ist wirklich umwerfend. Ich freue mich, dass wir über den Stihl Cutting Edge Award die Möglichkeit haben, solche kompetenten Studierenden kennenzulernen.“ Dr. Tim Gegg, Bereichsleiter Digitalisierung, fügt hinzu: „Wir sind immer auf der Suche nach neuen Lösungen. Und wenn man sich hier mit vor allem jungen Leuten unterhält, die eine komplett andere Perspektive auf unsere Produkte, auf unsere Probleme, auf unsere Marke haben, dann ist das einfach extrem bereichernd.“

 

zuletzt editiert am 06.12.2021