Elektromobil im Einsatz
Das aCar von Evum unter Mitarbeit von Al-Ko. (Quelle: CHRISTIAN JARAMILLO VARGAS;)

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18. November 2022 | Teilen auf:

Case Study von Al-Ko und Evum Motors zur Elektromobilität

Evum Motors und die Al-Ko Vehicle Technology Group kooperieren im Bereich Elektromobilität. Praxisobjekt ist das seit 2017 an der TU München entwickelte aCar.

Das aCar ist das Resultat eines Forschungsprojekts der Technischen Universität München. Konzipiert wurde das nachhaltige E-Nutzfahrzeug ursprünglich als einfaches, robustes und vollelektrisches Nutzfahrzeug für den Einsatz in Afrika und anderen Schwellenländern. Seit 2020 wird es in Serie produziert und inzwischen hat man es auch auf die deutschen Straßen geschafft. Auch Motorist berichtet bereits. Das aCar von Evum überzeugt vor allem mit seinem Allrad- und Elektroantrieb. Als „neue Art des Nutzfahrzeugs“ vereint es Wirtschaftlichkeit mit Umweltfreundlichkeit, heißt es von Evum. Auch hierzulande ist der robuste und wendige E-Transporter daher eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Nutzfahrzeugalternative für vielfältigste Aufgaben, etwa für die Land- und Forstwirtschaft sowie Kommunalarbeit.

Hinteres Chassis und Achse von Al-Ko

Produziert wird das aCar im niederbayerischen Bayerbach bei Ergoldsbach von Evum Motors. Hauptsitz des Unternehmens ist in München. Ab 2024 soll das neue Elektromobil über die DACH-Region hinaus in die internationale Produktion gehen. Der Grundidee entsprechend vor allem auch mit Blick auf Entwicklungs- und Schwellenländer. Ein Anspruch ist daher die Bezahlbarkeit, weswegen das aCar auf das nötigste reduziert ist. Dabei setzt Evum auf strategische Partnerschaften mit namhaften europäischen Herstellern wie der Al-Ko Vehicle Technology Group. Diese liefert das hintere Chassis − zusammen mit einer antriebsfähigen Gummifederachse für eine unkomplizierte Verknüpfung mit E-Antrieb und Bremssystem von EVUM Motors sowie ein schonendes und stressfreies Fahren. Auch das Leichtbauchassis von Al-Ko ist ideal für das aCar.

Finanzierung gesichert

Ebenfalls die Investitionen sind gesichert. Erst kürzlich investierten die Bestandsinvestoren und die Europäische Investitionsbank (EIB) in Summe 20 Mio. Euro in Evum Motors. Auch zeigten diese sich sehr zufrieden mit dem äußerst erfolgreichen Marktstart von Evum Motors. Die Europäische Investitionsbank als Bank der EU ist einer der größten Geldgeber für den Klimaschutz. Evum Motors Gründer und Geschäftsführer Sascha Koberstaedt stimmt dies sehr zuversichtlich: „Aufgrund der hohen Nachfrage ergibt sich durch das neue Investment nun das Potential noch stärker zu skalieren und vor allem international weiter zu wachsen.“

zuletzt editiert am 18.11.2022