Der koreanische Anbieter Kioti hat Ambitionen. So sollen das Händlernetz und die Marktanteile auch in Deutschland ausgebaut werden. Fokussieren will man sich dabei auf kleinere und mittlere Agrar-Traktoren.
„Wir haben den festen Plan und Willen, das Händlernetz, die Umsätze und die Marktanteile in Deutschland in den kommenden Jahren weiter und schneller auszubauen.“ Diese Zielsetzung verkündete Knut Ziemer, Country Manager Germany des koreanischen Fabrikats, beim Händlertreffen des Unternehmens Mitte November auf Schloss Brandis in Leipzig. Passend zur Ambition stand dieses unter dem Motto „Shifting Gears“. Und auch diese Neuigkeit, die Ziemer im Gepäck hatte, deckt sich mit dem Anspruch: So verkündete der Manager eine entscheidende organisatorische Veränderung. Seit Juli 2023 ist die Daedong Kioti Europe B.V. direkt dem Mutterkonzern Daedong Corporation aus Südkorea angegliedert. Bis dato war die europäische Gesellschaft mit Hauptsitz in Rotterdam und einem Vertriebsbüro in Hamburg der Kioti Tractor Division in den USA unterstellt. Mit der direkten Anbindung der Europa-Organisation an die Unternehmens-Zentrale ergäben sich nun etliche Vorteile für den deutschen Vertrieb, etwa eine bessere, effektivere und schnellere Kommunikation sowie die Möglichkeit einer direkteren Einflussnahme auf zukünftige, technische Entwicklungen. Rückendeckung erhält die neue europäische Struktur auch von Stuart Kang, der als Präsident von Daedong Kioti Europe seit kurzem die europäischen Vertriebsfäden in der Hand hält.
Neue Kleintraktoren
Die Geräteneuheiten, die das Wachstum hierzulande beflügeln sollen, konnten die Fachhändler:innen auf Schloss Brandis live testen. So stellte der Traktoren-, UTV- und ZTR-Mäher-Hersteller dort die RX-Kompakttraktoren und HX-Traktorenmodelle für 2024 ausgiebig vor. Hinzugekommen sind in der neuen RX 40er Serie so etwa zwei Modelle mit Leistungen von 66/48 kW und 73 PS/54 kW. In der HX-Range gibt es drei weitere Modelle mit Leistungen von 116-140 PS (85 bis 103 kW). Unabhängig davon behalte man weiterhin einen starken Fokus auf den Ausbau der bisherigen Kerngeschäftsbereiche Kompakttraktoren, UTV’s -und Zero-Turn-Mäher (ZTR), so Knut Ziemer. Massiv ausgebaut werden sollen der Ersatzteilbestand und die Lagerflächen für Maschinen.
