Firmentransporter mit Aufschrift Sabo vor der Firmenzentrale in Gummersbach Quelle: Sabo
Die Firmenzentrale von Sabo in Gummersbach Quelle: Sabo

Handel & Hersteller

21. July 2021 | Teilen auf:

Sabo zieht Frühbezug vor

Der Gummersbacher Maschinenanbieter Sabo wird in diesem Jahr früher als sonst mit dem Frühbezug starten. Ziel ist möglichst viel Planungssicherheit für den Fachhandel.

Dies geht aus einem Schreiben hervor, das Sabo heute an seine Handelspartner gerichtet hat. Thematisiert wurden dort auch andere Herausforderungen im Tagesgeschäft, etwa die zu Anfang Juni vorgenommene Umstellung des ERP-Systems sowie der Umzug der Ersatzteilversorgung von Bruchsal nach Gummersbach im selben Zeitraum. Sabo versicherte, hier zeitnah lieferfähig zu sein.

Herausfordernde Liefersituation

Was die generelle Lieferfähigkeit angeht, haben die Gummersbacher mit den gleichen Herausforderungen zu kämpfen wie die gesamte Branche, allen voran mangelnde Warenverfügbarkeit und verzögerte Auslieferungen. Demnach bleibt die Verfügbarkeit von Komponenten und Hilfsmaterialen auf den internationalen Beschaffungsmärkten laut Sabo extrem intransparent und damit unvorhersehbar und die logistische Lage herausfordernd. Rohstoffknappheit hat zudem Produktänderungen notwendig gemacht. So hat Sabo unlängst Motorenänderungen für seine 47er und 54er Modelle vorgenommen.

Die Planungen für die Saison 2022 laufen in Gummersbach indes auf Hochtouren. Keine Zweifel lässt Sabo an der klaren Fachhandelsorientierung. Wenn auch in schwierigem Umfeld, das noch immer durch Optimierungsmaßnahmen geprägt ist, will man das Geschäft gemeinsam mit dem qualifizierten Fachhandel nachhaltig stärken und weiterentwickeln, heißt es.